Campingsafari in Tanzania                     

Die LahnLaender auf der Suche nach Simba batalion 

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Donnerstag  2. März 2006

"Moshi"

heute ist relaxen in Moshi angesagt. Zuerst im Rose Home, anschließend im Coffee House in der St.Klima Street und ich gönne mir einen Salad Nicoise. In Anbetracht der meist rohen Zutaten Salat, Bohnen, Tomaten, Thunfisch ein fast schon selbstmörderisches Unterfangen, aber scheinbar hat mich die vorausgegangene Kilitour soweit abgehärtet, dass mir die im Salat ansässigen Koli- und andere Bakterien wohl nichts mehr anhaben können. Mein Magen- und Darmtrakt räkelt sich entspannt bei einem Tanzanischen Kaffee. Danach nebenan ins Internet Cafe, um nach acht Tagen einmal Emails checken und ein Lebenszeichen und den Vollzug des Kili abzusondern. Noch einen neuen Hut kaufen und um 17:00Uhr ist Tourbriefing mit Alex. Wir werden nacheinander die Nationalparks am Lake Manyara, Ngorongoro Krater und Tarangire besuchen. Übernachtet wird in Zelten in Campsites direkt mitten in der Wildnis. Mir wird doch etwas mulmig, da ich angenommen hatte die Camps wären außerhalb der Parks und etwas beschützt. Alex versichert mir, dass bisher alle Campingsafarireisende heil und mit vollständigen Gliedmaßen wieder zurückgekommen sind, das komische Gefühl aber bleibt.  

 

Freitag 3.März 2006

"Simba ante portas?"

Kurz nach dem Frühstück werden wir von unserem neuen Führer und Fahrer Saleh und dem Koch Moses in einem robusten Toyota Landcruiser abgeholt. Es geht sofort raus aus Moshi, etwas später durch das quirlige Arusha und unterwegs kaufen wir in irgendwelchen namenlosen Orten noch etwas Lebensmittel und Holzkohle ein. Sobald man irgendwo stehen bleibt, bilden aufdringliche Massais Menschentrauben am Wagen und bieten irgendwelchen Kram, meist einfachen Schmuck, zum Verkauf oder sich selbst als Fotomodell an. Es bleibt ein etwas zwiespältiges Gefühl dabei, denn von irgend etwas müssen die Leute ja leben, aber nach kurzer Zeit ist man so gesättigt, dass man einfach keine Lust mehr hat überhaupt aus dem Auto auszusteigen. Gegen Mittag Rast mit einem vorzüglichen Lunchpaket in dem Flecken Mto Wa Mbu. Fragt mich nicht wie man das ausspricht, aber es heißt übersetzt Moskitofluss und liegt direkt am Eingang des Lake Manyara NP. Ein vorbildliches Visitors Center gibt einem einen ersten Überblick und Informationen. Reinfahren und Klick, sofort ist man mitten in der Wildnis. Unterschiedliche Vegetationszonen, Regenwälder, Buschland und Sumpfgebiete am Seeufer wechseln sich ab. Rechterhand in gerader Linie immer die steil aufragenden Felsen des hier entlang laufenden Ausläufers des ostafrikanischen Rift Valleys. Und sofort sind auch die Tiere da! Pavianhorden kreuzen die Piste, Impalas und andere Antilopenarten, Giraffen, Gnus, Büffel und Zebras grasen auf den zu Beginn der Regenzeit schon wieder grünen Wiesen. Am Seeufer waten Tausende von Störchen, Nilgänsen, Reihern, Pelikanen und etwas weiter draußen suhlen sich die Hippos im Wasser.

Zurück im Buschland das erste wirkliche Highlight, Loxodonta africana! Eine Elefantenherde, jüngere Kühe mit Jungen, die sich nun wirklich überhaupt nicht um unsere Anwesenheit scheren und in aller Ruhe Blätter und Äste fressen, geschickt mit ihren Stoßzähnen die Rinde von den Bäumen abschälen und verzehren. Wenn man bedenkt, dass ein Elefant mit einigen Tonnen Gewicht täglich rund 200kg zu sich nimmt, ist fressen für die Tiere wohl ein Fulltime Job.

Ab jetzt schaue ich fast nur noch in die ausladenden Äste der Bäume, denn ich will unbedingt die Baumlöwen sehen, für die der Manyara Park weltberühmt ist, sehen. Aber leider Fehlanzeige.  

Am späten Nachmittag laden wir noch einige trockene Äste eines umgestürzten Baumes für unser Lagerfeuer auf und fahren zur Endabash Campsite mitten im Park. Es ist ein kleiner freier, von hohen Bäumen gesäumter Platz direkt an einem Flussufer und zu meiner Überraschung gibt es ein picobello sauberes Klo- und Duschhäuschen. Während wir die Zelte aufbauen, über uns in den Bäumen machen sich einige Affen zu schaffen, bruzzelt Moses auf dem Holzkohlefeuer unser Abendessen. Ich staune nicht schlecht als er uns auf einen schön gedeckten Klapptisch ein Dreigänge Menu inkl. einer Flasche tanzanischen Rotweines serviert. Der Rote, eine Art Lambrusco, ist nicht gerade ein Gourmetwein, aber hier mitten im Busch nicht schlecht. Da ich annehme, die Flasche muss bis zum Ende der Safari reichen trinke ich nur zwei Gläser - ein Fehler wie sich herausstellen sollte. Schnell wird es stockdunkel, wir quatschen noch etwas am inzwischen entfachten Lagerfeuer über Saleh' s Leidenschaft für den FC Bayern München (!) und hauen uns aufs Ohr. Ich schlafe sehr rasch ein, um dann gegen 3Uhr früh von aufgeregten Affengeschrei wieder geweckt zu werden. Danach knacken draussen Äste und irgendetwas großes bewegt sich auf oder in unmittelbarer Nähe des Camps. Tiefe grollende Laute dringen in mein Ohr und erstmals seit meiner Führerscheinprüfung habe ich richtig Schiss. Ich liege steckensteif im Schlafsack, kommt jetzt der tagsüber vermisste Löwe, Leopard oder wer auch immer und frisst mich auf? Nun, nach 10 Minuten ist der Spuk vorbei, aber an weiteren Schlaf ist nicht mehr zu denken. Dafür habe ich jetzt viel zu viel Adrenalin im Blut und muss zu allem Überfluss auch noch pinkeln. Keine zehn Pferde würden mich mich im Moment aus dem Zelt bringen, lieber mache ich in die Hose. Erich, von all' dem Vorausgegangenen nichts bemerkt, wird wach und hat das gleiche Bedürfnis. Mit Geleitschutz gehe ich dann mit raus, zum nächste Busch und so schnell ich kann wieder ins Zelt! Das ganze Spielchen wiederholt sich kurz vor Morgengrauen nochmals, wieder Affengeschrei, Rascheln, Grollen und Grunzen. Ich hab nicht mehr soviel Angst und verlasse mich auf Alex's Versprechen, bin aber heilfroh als nebenan bei Saleh und Moses um 6:00Uhr der Wecker klingelt.

 

Samstag 4.März 2006

"Ngorongoro Conservation Area"

Nach dem von der Kilitour her schon bekannten Frühstück, nur ohne Porridge, dringen wir am Vormittag nochmals etwas tiefer in den Park bis zu den Hot Springs, einigen heißen, stark schwefelhaltigen Quellen vor, die aus einem Hang direkt in den See fließen. Auf den Marschwiesen davor grasen in unmittelbarer Nähe einige große Kaffernbüffel, die uns aufmerksam beäugen.Von hier aus treten wir die Rückfahrt an und unterwegs sind wieder alle da: Impalas, Wasserböcke, Klippspringer, Dig-Dig, Giraffen, Zebras und schon fast unvermeidlich, Elefanten. Aber auch heute lässt sich leider wieder keine der großen Katzen blicken. 

Nach dem Parkausgang führt eine gut ausgebaute Strasse dem Abbruch des Rift Valley hoch, man hat noch einmal einen schönen Überblick in die weite Ebene mit dem Manyara See und den unterschiedlichen Vegetationszonen. Über die Kleinstadt Keratu führt die Straße weiter Richtung der Ngorongoro Conservation Area. Die Landschaft ändert sich komplett und anstelle der trockenen, ausgedörrten Ebene hinter Arusha findet man frische, grüne Hügel, Bananenplantagen und bewaldete Berge. Es geht auch immer höher und weiter in die Berglandschaft zum Zentrum der 8000km2 großen Conservation Area dem Ngorongoro Krater. Hinter dem Gate windet sich die Straße bis auf fast 2300m bis an den Kraterrand hoch. Durch Nebel und Wolken erscheinen die dichten und sehr grünen Urwälder an den Berghängen verwunschen und wie aus einer anderen Zeit. Wenn hier jetzt irgendwo ein Saurier hervorlugte, würde das wohl niemanden wundern! Dann kommen wir an den Kraterrand, dem Crater View Point. Sensationell, als riesige bis zu 23km Durchmesser große grüne Scheibe liegt der Kraterboden ca. 600m tiefer unter uns, die Wolken Ziehen nicht über den Krater, sie ziehen im Krater und mit dem Fernglas kann man schon die riesigen Tierherden und sogar eine Elefantenkarawane erkennen. Von nun an fahren wir am Kraterrand entlang, vorbei am Gedenkstein für Michael und Bernhard Grizmek, vorbei an der luxuriösen Crater Lodge zum eher einfachen Simba Camp, wo wir unter einem weit ausladenden Baum unser Zelt für die Nacht aufstellen. Es gibt sogar ein paar feste Gebäude mit Kochstellen für die Köche der hier doch recht zahlreichen Reisegruppen. Die Nacht wird kühl und regnerisch, wir freuen uns auf die frühmorgentliche Pirschfahrt in den Krater.       

 

Sonntag  5.März 2006

"Ngorongoro Krater"

Kurz vor 6:00 Uhr früh regt sich, noch in der Dunkelheit, schon Leben im Camp. Neben vielen kleineren Gruppen sind alleine zwei zu einer Art Bus umgebaute LKW's mit Küchenkomplettausstattung hier. Von Moses erhalten wir die Lunchpakete und hurtig geht es einen abenteuerlichen Ritt die ausgewaschene und stark erodierte Piste runter in den Krater. Auf dem Kratergrund ist grünes Grasland, ein kleiner Wald, ein Süßwassersee und fast im Zentrum der Natronsee mit aber Tausenden von Vögeln. Eine riesige Büffelherde zieht einige hundert Meter entfernt ihren Weg. Strauße, Zebras, Antilopen und Gazellen säumen links und rechts die Piste, aber das sollte erst die Vorhut der riesigen Gnuherden sein, die sich Moment etwas weiter im Nord-Westen der Kraters befanden. Etwas abseits der Strasse streiten sich zwei Hyänenrudel um die Überreste eines Zebras, das wohl in de Nacht wohl von Löwen erlegt worden war. Aus Filmen kennt man Hyänen als etwas unsympathische Tiere, aber wenn man das hier "life" sieht, bekommt man so eine leise Ahnung wie es in paradiesischen Urzeiten gewesen sein muss: Viele unterschiedliche Tiere im Einklang mit der Natur, jeder hat seine Aufgabe und Daseinsberechtigung, aber auch gnadenlose Auslese der kranken und schwachen Individuen. Der moderne "zivilisierte" Mensch hat hier eigentlich keinen Platz mehr verdient und ich bin mir ziemlich sicher, dass sich die Natur irgendwann in naher Zukunft von der Plage Homo Sapiens entledigen wird!  Dann kurze Zeit später, endlich Löwen! Unser Fahrer muss Augen wie ein Luchs haben, ich hätte die bräunlich gelblichen Flecken überhaupt nicht wahrgenommen. Zwei der großen Katzen liegen in respektabler Entfernung faul im Gras und räkeln sich. Am Teich bei den Gorigor Swamps machen wir unter den wachsamen Augen der dort wohnhaften Milane unser Frühstück und schon nach kurzer Zeit folgt die erste Attacke, im Tiefflug begehrt einer Salehs Frühstück, aber Fehlanzeige. Ich hole meinen Stock aus dem Auto und damit halten wir uns die Kerle vom Leibe. Auf der weiteren Strecke erkennt man überall auf den Wiesen und Hängen dunkle Punkte, Gnus, Gnus und abermals Gnus, in Gruppen oder solo, es müssen Tausende sein - wie ich später nachlese leben zeitweise über 1Million Gnus im Ngorongoro Gebiet. Auf dem Rückweg am Sodasee vorbei mit tausenden von Wasservögeln Seidenreiher, Störche, Ibis, Löffler, aber auch Kraniche und weit draußen im See rosa Flamingos, leider etwas weit weg. Gegen Mittag sind wir zurück im Camp mit Lunch und dann raus aus der Conservation Area, länger als 24h darf man nicht bleiben und wir müssen bis 15:00Uhr das Lodoare Gate passieren. Danach den ganzen Weg wieder retour Richtung Lake Manyara, wir biegen aber vorher ab zum Tarangire NP und durchfahren ausgedörrtes Land mit zahlreichen einfachen Hütten, zusammengerückt zu richtige Krals mit Dornengehegn für das Vieh. Die Menschen hier sind nicht zu beneiden, in Gruppen stehen sie an den schmutzig braunen Gumpen des letzten Regens, waschen sich selber, ihre Wäsche oder tränken das Vieh. Obwohl ziemlich flach ist der Boden durch den spärlichen Bewuchs und den Regen mit tiefen Erosionskanälen überzogen. Gegen 17:00Uhr treffen wir am Trangire NP ein, ein größerer Park am Tarangire Fluss, der in der Regenzeit große Landstriche überflutet. Gleich am Parkeingang einige Prachtexemplare des Baobab (Affenbrotbaum), die neben den akazienbestandenen Savannenlandschaften den Park charakterisieren. Der Regen der letzten Tage hat auch hier frisches, sattes Grün sprießen lassen und so erinnert mich die Landschaft mit dem schütteren Bewuchs, den hohen Einzelbäumen, Sandgruben irgendwie an einen Golfplatz, aber das täuscht! Dicht am Camp, das wir nach kurzer Fahrt erreichen, macht sich eine Elefantenherde zu schaffen, Warzenschweine wetzen quer über den Zeltplatz. Abends zaubert Moses eine Kürbissuppe, Reis mit Gemüse und dazu gibt's südafrikanischen Rotwein. Den knall ich mir heute aber komplett rein, so eine Nacht wie im Manyara Park möchte ich nicht nochmals erleben. Das gelingt auch, obwohl es die ganze Nacht ohne Unterlass regnet.

 

Montag 6.März 2006

"Tarangire"

Sogar das Frühstück muss heute wegen dem Regen unter einer notdürftig abgespannten Zeltplane eingenommen werden. Dann ein halbtägiger "game drive" in den Park. Die Tiere, welche wir heute noch sehen, gehören mittlerweile zum  Standardrepertoire; leider auch hier keine großen Katzen. Es ist eher die Landschaft die begeistert und der abenteuerliche Ritt über die teilweise sehr aufgeweichten Pisten. Irgendwann erwischt es uns auch und der Landcruiser steckt fest. Mit herbeigeschleppten Ästen und Steinen, etwas Schaufelarbeit bekommen wir den Wagen wieder flott. Etwas oberhalb des Flusses ein wunderschön gelegener Picknick-Platz, quasi ein Logenplatz zum Tiere beobachten. Unten tummelt sich gerade eine ganze Herde Wasserböcke, gegenüber am Hang lugen überall Giraffen hervor. Wenn man hier den ganzen Tag verbringen könnte, kommen gewiss wohl alle Tiere einmal vorbei. Auf dem Rückweg wieder Zebras, Giraffen, Elefanten, Warzenschweine, mittlerweile ist man etwas gesättigt und wegen ein paar Giraffen steht man nicht mehr auf, aber dann noch eine Gruppe Strauße, die hatten wir noch nicht in unmittelbarer Nähe. Mittags wieder im Camp Bratkartoffel mit Bohnengemüse, lecker! Wir essen alles auf, packen unsere Sachen und begeben uns auf den Rückweg über Arusha nach Moshi.

 

Dienstag/Mittwoch  7.und 8. März 2006

"Nochmal Moshi und Abflug"

Wieder einmal Stromsperre, das Frühstück gibt's dann heute mit Weichtoast. Wir lassen uns viel Zeit und genießen die Ruhe im Rose Home. Ein bisschen Palaver und gegen 10:00Uhr marschieren wir nochmals in die Stadt. Nach einigen Suchen finden wir auch den überdachten Marktplatz und kaufen noch ein paar typische Souvenirs ein, gebatikte Tücher mit Kilimanjaro- und Elefantenmotiven, Ebenholzschnitzereien und ein paar Gewürze. Noch eine ganze zeitlang umschwirren uns die Schlepper und fliegenden Händler von dem Marktplatz, aber irgendwann muss mal Schluss sein.

Tags drauf frühmorgens um 6:00 starten wir zum Kilimanjaro Airport, gegen 7:20 soll der Flug gehen. Beim Einchecken fällt unser 20kg Übergepäck auf, was in Frankfurt auf der Hinreise sehr kulant abgewickelt wurde, scheitert hier an der afrikanischen Bürokratie. 80Euro müssen wir zahlen! Der Dame am Schalter ist es sch...egal, als ich ihr zu erklären versuche, dass das alles Sportausrüstung sei. Sie spult mit stoischer Langsamkeit ihr Prozedere ab und erst als ich zähneknirschend die 80 Euro abgedrückt habe, bekommen wir den Boarding Pass. Es wird auch höchste Zeit, die übrigen Passagiere klatschen schon, als wir endlich im Flieger sind. Aber es geht immer noch nicht los, der Bürokratie muss Rechnung getragen werden. Die Flugzeugtüre wird nochmals geöffnet und ich werde aufgerufen, nach vorne zu kommen. Da steht doch tatsächlich besagte Schalterbeamtin, um mir noch den Eurocardbeleg der 80 Euro zu übereichen. Da fällt mir wirklich nichts mehr ein!

Nach dem Start und Anflug zur Zwischenlandung nach Mombasa gibt es noch einen versöhnlichen Blick auf den aus den Wolken ragenden Gipfel des Kilimanjaro.

was bleibt ?

Die Nationalparks bieten zahllosen Tieren die letzten Refugien im halbwegs natürlichen Umfeld zu leben. Der "zivilisierte" Mensch erscheint in dieser Welt manchmal völlig deplaziert. Doch ohne die Einahmen aus dem  Tourismus und behutsamen Schutz der Wildgebiete geht's auch nicht, denn die einheimischen Hirten mit ihren Viehherden drängen immer mehr aus den Dürregebieten bis in die Parks und noch immer werden Elefanten und andere Tiere wegen ihrer Trophäen gewildert.

 

 

20. März 2006 (finale Fassung vom 28.1.07)   Eberhard Lepper