LahnLaender “Zelten“ am Heisterberger Weiher und Neustart Triathlon vom 31.8. bis 2.9.07                       zurück

21 Kinder und Jugendliche und 13 Erwachsene fuhren am Freitag 31.8. nach Heisterberg ins Kreisjugendheim des LDK. Waren es im Lahntal noch relative milde 18-19°C, fühlte sich das auf den Höhen des Westerwaldes doch etwas rauher an – das bekannte Lied “Oh du schöhöhöner Westerwald ...“ stimmte mal wieder. Und scheinbar regnete sich auch hier oben alles erst einmal aus, damit es im lieblichen Lahntal zum Wetzlarer Brückenlauf halbwegs trocken blieb. Nach dem Bezug unserer Blockhütten war trotzdem abendliches Grillen und Lagerfeuer angesagt.

Vorbereitung des Lagerfeuers                       Sieht zwar so aus, ist aber kein Schnee!          Unser Nachwuchs

 

Am Morgen danach sofort ein Besuch am Weiher, den die Kids sogleich mit den drei zum Ferienlager gehörenden Paddelbooten eroberten. Da es am späten Nachmittag hier ja noch den Breitscheider Abendtriathlon geben sollte, nahmen wir derweil eine Temperaturprobe des “Badegewässers“. Erschreckende 16° direkt im flachen Gewässerrand, vermutlich nur 13-14° im tieferen Wasser, verzweifelte Blicke der mutmaßlichen Teilnehmer! Trotzdem sprangen einige der Kids kurz entschlossen nur in Badebekleidung ins Wasser. “Man solle sich nicht so anstellen“ mussten die erwachsenen Zweifler sich später anhören. Nachmittags dann nochmals eine Begehung der Wettkampfzone am Seeufer und gemeinsames Kneippen (Wassertreten) im kalten Nass, die Entscheidung des Vormittags lieber nicht zu starten verfestigte sich zusehends, nur durch das beherzte Eingreifen von Petra – sie hatte sich extra für diesen Wettkampf noch schnell einen Neoprenanzug zugelegt – bröckelte die Ablehnungsfront dann doch wieder ab und alle mutmaßlichen Triathlonteilnehmer, wenn auch einige nur als Staffelteam, meldeten sich dann doch noch an. Start war um 17:00 Uhr und die Temperaturen in der Luft, wie auch im Wasser waren einfach nur lausig.

Frostbeule Eberhard, friert trotz Neo              Karsten, erstmaliger Einsatz seines Rookie    Silke mit der schnellsten Badekappe

                                                                                                                                       der LahnLaender

 

Bewundernswert Jörg und Jürgen, die sich nur mit Badehose ins Wasser stürzten, Silke, Petra, Katja, Karsten und Eberhard alle im Neo. Trotzdem hatte jeder seine liebe Not damit,  Atmung und andere lebenserhaltende Körpersysteme in Gang zu halten.

Jörg gut durchblutet, ohne Neo                       Petras erster Triathloneinsatz                         Katja beim Radwechsel

 

Währendessen reanimierten Holger, Andreas, Martin und Jörn unser Lagerfeuer, hackten fleißig Holz für den Abend, tranken schon einmal ein Fläschchen Gerstensaft und klärten dabei die philosophische Frage woher der Begriff “hackevoll“ eigentlich kommt. Mit dem Ergebnis über 300 m schwimmen, 18 km Rad und 4 km laufen sehr zufrieden konnte Jörg Fiedler sein mit Platz 21 von 135 Einzelstartern.

Katja Rauber, Petra Wagner und Jürgen Wagner wagten sich erstmals an einen kompletten Triathlon, wobei sich Petra trotz Handicap durch eine Radpanne den 1. Platz in der Altersklasse W50 sichern konnte.

Jannis, Schlußspurt ins Ziel                                                                     die "Räuber" Staffel beim Zieleinlauf

 

Einzelstarter:

Fiedler, Jörg                                                           01.13.47                        09.19/49.32/14.56

Wagner, Jürgen                                                      01.27.15                       13.32/54.38/19.05

Rauber, Katja                                                         01.40.26                       14.48/1.05.28/20.10

Wagner, Petra                                                        01.42.22                       13.53/1.07.50/20.39

 

Staffeln:

Eberhard Lepper/ Frank Peschke/ Norbert Kern         01.18.10                       7.16/57.24/13.30

Silke Fiedler/ Lukas Peschke/ Jannis Fiedler            01.24.24                        6.25/58.48/19.11

Karsten Rauber, Jakob Rauber, Josua Rauber           01.32.21                       8.31/1.03.34/20.16

Lagerfeuerromantik                                                                       Erfahrungsaustausch am Lagerfeuer

 

Nachdem sich alle von den Strapazen erholt hatten, abends dann das obligatorische Grillen am Lagerfeuer mit reichlich isotonischen Getränken. Einige tranken soviel davon, dass sie am Morgen danach nur noch mit Sonnenbrille getarnt gesichtet wurden. Aber schon war Zusammenpacken angesagt, verstreutes Leergut und Kinder einsammeln, noch einmal Mittagessen und ab nach Hause. Aber wir kommen nächstes Jahr wieder!

alle Teilnehmer der Wochenendfreizeit