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 LahnLaender News, Chronologie 2006 bis 2010                                                                      zum Newsarchiv bis 2005

18.04.10 – 8.Weiltalweg – Landschaftsmarathon

Der letzte Winter hatte es in sich. Er war lang und kalt und bot für die Marathonläufer in Mittelhessen nur begrenzt die Möglichkeit zu trainieren. Das merkten auch die Veranstalter des Weiltalweg-Landschaftsmarathons, denn noch nie hatten sich so wenige Läufer angemeldet wie in diesem Jahr.  

Aber die Organisatoren hatten sich einen klugen Schachzug einfallen lassen: Sie boten zusätzlich einen Lauf über 23 Kilometer an und ermöglichten damit noch knapp 150 Läufern die Teilnahme. Dies wird hoffentlich eine einmalige Ausnahme bleiben, um den besonderen Umständen in diesem Jahr gerecht zu werden, denn im Zielbereich war das dann doch recht unübersichtlich und unter einlaufenden Staffel- und 23km-Läufern waren die “echten“ Marathonis nur schwierig auszunmachen.

Im Gegensatz zum Marathon war die Marathon-Staffel (100 Staffelteams können hier starten) wie in jedem Jahr innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Am Morgen vor dem Start in Schmitten schien es so, als ob der Winter zurückkehren wollte. Die Wiesen waren bereift, im Hochtaunus herrschten Temperaturen kurz über dem Gefrierpunkt. Zum Glück war für den Tag wunderschönes Wetter vorausgesagt – das ließ die Läufer hoffen - und es wurde am Ende fast zu warm.

Das Startsignal ist beim Weiltalweg-Marathon traditionell ein Kanonenschuss und nach dem Start geht es zunächst am Flüsschen Weil entlang auf flachen Wegen bis nach Hunoldstal. Hier kann man sich auch gleich noch mal stärken, denn kurz danach beginnt der Anstieg zum Pferdskopf, die Bergwertung beim Weiltalweg-Marathon. Es sind aber nur 80 Höhenmeter zu überwinden, so dass sich die Anstrengung in Grenzen hält. Auf der weiteren Strecke offenbart sich dann die ganze Schönheit des Hochtaunus. Durch Wald und Feld, auf und ab, immer der Weil folgend, geht es bis nach Weilburg. Die Stecke ist sehr abwechslungsreich und für Naturliebhaber absolute Klasse. Der letzte Teil der Strecke führt entlang der alten Bahnlinie von Weilmünster (Kilometer 30) bis ins Ziel nach Weilburg. Es ist ein schöner glatter Splittweg, aber der zieht sich und die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass der Weiltalmarathon oft auf den letzten 10 Kilometern entschieden wird. Der Streckenabschnitt ist zwar vom Profil her der leichtere, da es überwiegend flach ist und keine Anstiege mehr warten, dafür fordern lang gezogene Geraden und die aufkommende Wärme ihren Tribut.

Gesamtsieger wurde Frank Wiegand (Passtschon 98) in 2:48:56 h, gefolgt von Gerald Baudek (ASC Marathon Friedberg) und in 2:52:13 h und Peter Haberzettl (TUS Naunheim) in 2:55:00 h.

Unseren Glückwunsch an den Laufkollegen aus Naunheim! 

Dann auf Gesamtplatz 4 in 2:57:03,7 Werner Weber von den LahnLaendern.

Bei den Frauen hatte Martina Groß (MTV Kronberg) in 3:10:31 h die Nase vorn, vor Barbara Keller (ETSV Lauda) in 3:18:40 h und der drittplatzierten Claudia Stadler (Team Campana) in 3:20:50 h. 

  

Zieleinläufer: Werner, Frank und Norbert

 

Alle Ergebnisse der Lahnlaender

42,2km

Werner Weber          2:57:04                    4. Platz gesamt und 2.M45

Frank Peschke         3:27:57

Norbert Kern            3:30:58

Franco Fabrizio        3:38:22

Erich Koch               3:51:06

Herger Alt                3:55:36

Holger Henrich         4:15:17

Karsten Rauber        4:58:12

 

  

4. Lahnlaender Franco Fabrizio.....                        sowie Erich und Herger auf der Strecke

 

Staffelwettbewerbe:

LahnLaender1          2:49:33,6                 3. Platz gesamt, 1. Mixedstaffel              

Jörg Fiedler, Rüdiger Barchfeld, Gunnar Klös und Silke Fiedler                  

LahnLaender3          3:08:21,0

Ralf Hellhund, Uwe Druschel, Karsten Valentin und Christian Schmidt

LahnLaender2          3:52:07,2

Beate Schmitt-Pirker, Nicole Lönnecker, Michaela Wolf und Katja Rrauber

  

Holger absolviert seinen ersten Marathon nach verpatzten Debut in 2009, Karsten finished trotz Minimaltraining

 

Schlussläuferin der Damenstaffel Katja Rauber und die gemütliche Runde im Zelt nach dem Marathon

 

9.4.2010 LahnLaender Vereinsraum/Lagerraum

Was lange nur ein Wunsch war, nimmt nun langsam endlich Gestalt an. Durch die uneigennützige Unterstützung durch die Fa. Weimer/Dorlar haben wir seit kurzem auf dem Gelände der ehemaligen Wilhelmi Werke einen brauchbaren Lagerraum für unsere zahlreichen LahnLaender Utensilien zur Verfügung. Der Lagerraum liegt sehr günstig in der Nähe des Sportplatzes in Dorlar, kann direkt mit Fahrzeugen angefahren werden und ist so großzügig bemessen, dass wir sicherlich alles Material zukünftig dort unterbringen können. Damit der Raum für uns nutzbar wird, muss noch eine separate Türe eingebaut, Wände und Boden gereinigt und etwas gestrichen werden. Samstag 9. April um 7:30 war Treffpunkt für einen Arbeitseinsatz an dem Raum und mit etwas Unterstützung durch Fa. Weimer wurde ein Mauerdurchbruch gemacht, einige Risse in den Wänden verspachtelt und mit Kaltreiniger und “Katzenstreu“ die Ölflecken im Boden beseitigt.

 

Wie überall, zuerst Diskussionen wie man am besten anfängt ….  Werner macht die erste Schicht am Mauerdurchbruch

 

Ein erster Lichtblick…                                                                             und mit vereinten Kräften geht’s etwas schneller  

 

… und schon ist das Loch geschafft                                                      Danach erst mal Frühstück                                

 

Trotz Profiwerkzeug war das Ausstemmen des Mauerdurchbruches für die meisten von uns Büromenschen harte körperliche Arbeit. Dank des Einsatzes von Michaela und Susi konnten wir uns zwischendurch bei einem kräftigen Frühstück stärken. Die Türe wird dann nächste Woche von Profis gesetzt, es folgt dann noch der Anstrich und ein Bodenbelag und unserem Einzug steht dann nichts mehr im Wege.

 

Bericht zur Mitgliederversammlung 2010

Die Zahl 31 scheint für unsere Mitgliederversammlungen irgendwie fixiert zu sein, denn genauso viele Mitglieder der LahnLaender fanden am vergangen Freitag 12. März wieder den Weg ins Dorlarer Gasthaus “Carpe Diem“. Damit wiederholten sich die Teilnehmerzahlen von 2008 und auch 2009 exakt.

Nach der Begrüßung der Anwesenden und Einleitung in den Ablauf der Versammlung, ließ Vorsitzender Karsten Rauber das komplette LahnLaenderjahr 2009 mit den wichtigsten Ereignissen und Ergebnissen Revue passieren.

Für seine langjährigen Erfolge bei Laufwettkämpfen – unter anderem ist er 5-facher LahnLaender Titelträger - und für seine beiden Marathongesamtsiege in den USA im letzten Jahr wurde Markus Lehr mit dem Sportlerehrenpreis, einem Präsent und einem Gutschein, geehrt.

Markus Lehr erhält den Sportlerehrenpreis

Die beiden Wanderpokale für die 10km Vereinsmeisterschaften, welche mit großer Beteiligung der LahnLaender auf der recht anspruchsvollen Strecke des 10km Volkslaufes in Naunheim ausgerichtet wurden, gingen an die Sieger Isabelle Gath /43:09 und Gunnar Klös/37:20. Beide waren auch schon im Vorjahr Titelträger. Die Plätze 2  und 3 belegten jeweils Silke Fiedler/ 45:09 und Nicole Lönneker 45:51, sowie an Rüdiger Barchfeld/ 38:18 und Norbert Kern/ 39:20.

 

Die beiden neuen (und alten) 10km Vereinsmeister Gunnar Klös und Isabelle Gath erhalten von Karsten Rauber

die Urkunden und Wanderpokale 

 

Der formelle Teil mit dem Tätigkeitsbericht des Vorstandes, der Übersicht zu unseren Finanzen, der Kassenprüfung und der Entlastung des Vorstandes konnte anschließend zügig abgearbeitet werden.

Wie schon in der Einladung zu der Mitgliederversammlung angedeutet, zeichneten sich bei den nach-folgenden Vorstandsneuwahlen erstmals seit einigen Jahren größere Veränderungen ab, denn mit Karsten Rauber und Kai Druschel scheiden auf eigenen Wunsch zwei verdiente Kollegen aus dem Vorstand aus.

Karsten Rauber führte den Verein schon seit seiner Gründung im November 2001 und beeinflusste die Entwicklung bis heute entscheidend. Er war der Ideengeber für viele Details in der Umsetzung des „LahnLaenders“, Verfasser zahlreicher amüsanter Rennberichte zum LahnLaender und einer der wichtigsten Protagonisten des mittlerweile etablierten Lahnauer Schüler Duathlons. Er war es auch, der bereits in seinem Lahnlaender Magazin vom 6. März 2003 (seinerzeit bestand der Verein gerade einmal 15 Monate und hatte 33Mitglieder) ein “forecast“ wagte und uns für 2009/2010 eine Mitgliederzahl von 157 prognostizierte. Wir hatten ihn damals alle dafür belächelt, aber er sollte Recht behalten, denn mit aktuell 148 sind wir gar nicht so weit davon entfernt.

Kai Druschel führte die Vereinskasse souverän vier Jahre lang. Als Finanzprofi hinterlässt er uns eine geordnete Buchhaltung für diese Zeit und eine gut gefüllte “Kriegskasse“ für die kommenden Aufgaben. Eine gewisse Spannung eilte den nun folgenden Neuwahlen voraus, die Wahlleiter Jörn Pirker aber in gewohnt souveräner Manier leitete und abwickelte. Als Nachfolger im Amt des Vorsitzenden wurde mit breiter Mehrheit der bisherige Stellvertretente Vorsitzende Jörg Fiedler gewählt. In die Funktion des Stellvertreters rückte auf Votum der Versammlung Norbert Kern nach, womit in diesen beiden Positionen der Vereinsvorsitzenden die Kontinuität innerhalb des Vorstandes gewahrt bleibt. Für das Amt des Schatzmeisters konnten wir mit Carsten Kreft wieder einen Finanzprofi gewinnen, der von der Versammlung einstimmig gewählt wurde. Ebenfalls einstimmig wurde Werner Weber als Sportkoordinator wieder gewählt. Als neue Beisitzer wählte die Versammlung Klaus Eckhardt und Susanne Martin, die sich in einer Kampfabstimmung gegen Silke Hofmann durchsetzen konnte. Mit Silke Hofmann scheidet nicht nur die bisher einzige Frau aus dem Vorstand aus, sondern auch eine wichtige Ideengeberin, die mit Ihrer Sicht zu vielen Dingen, den oftmals “männlich“ geprägten Meinungen, deutlich andere Richtungsentscheidungen folgen lies.

Der neu gewählte Vorstand 2010 der LahnLaender, von links: Werner Weber, Uwe Druschel, Jörg Fiedler, Carsten Kreft, Susanne Martin, Klaus Eckhardt, Eberhard Lepper und Norbert Kern.

Komplettiert wurden die Neuwahlen durch die Wahl von Christian Schmidt als neuer Kassenprüfer.

Damit setzen sich der aktuelle Vorstand und die Kassenprüfer zusammen aus:

 

Jörg Fiedler                   Vorsitzender                 neu gewählt bis 2012

Norbert Kern                 stellv. Vorsitzender        neu gewählt bis 2011

Carsten Kreft                Schatzmeister              neu gewählt bis 2012

Eberhard Lepper            Schriftführer                  noch im Amt bis 2011

Susanne Martin             Beisitzerin                    neu gewählt bis 2012

Klaus Eckhardt             Beisitzer                       neu gewählt bis 2011

Werner Weber              Sportkoordinator            wieder gewählt bis 2012

Uwe Druschel               Abt.leiter Triathlon         noch im Amt bis 2011

Gunnar Klös                 Kassenprüfer                noch im Amt bis 2011

Christian Schmidt          Kassenprüfer                neu gewählt bis 2012

 

Der AS LahnLaender Lahnau hat sich in den letzten Jahren konsequent von einem lokalen Lahnauer Laufverein zu einem regional anerkannten Ausdauersportverein entwickelt, der mit entsprechenden sportlichen Erfolgen im Lauf- wie auch im Triathlonbereich aufwarten kann. Dies drückt sich seitdem auch in der Mitgliederstruktur von 102 Mitgliedern aus Lahnau und 46 Nichtlahnauern aus. Die neu gewählte Zusammensetzung des LahnLaender Vorstandes trägt dem Rechnung, denn 3 der insgesamt 8 Vorstandsmitglieder sind von außerhalb Lahnaus. Die Frauenquote ist durchaus noch verbesserungs-würdig, denn mit 94 männlichen Mitgliedern und 54 Damen, müsste unser Vorstand eigentlich mit 3 weiblichen Vorstandsmitgliedern besetzt sein. Aber wir arbeiten daran.

 

Der neue Vorsitzende Jörg Fiedler spricht den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Karsten Rauber und Kai Druschel seinen Dank aus

Nach den Neuwahlen übernahm Jörg Fiedler die Versammlungsleitung und bedankte sich bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern mit einem kleinen Präsent. Eine besondere Würdigung, ebenfalls mit einem kleinen Präsent, erfuhr auch die Vorstands- und Vereinsarbeit von Werner Weber, der als zuverlässiger Organisator des Montagstrainings gilt, immer wenn notwendig als Interimstrainer beim Jugendtraining zur Verfügung steht und innerhalb des Vorstandes stets zahlreiche Aufgaben übernimmt.

 

6. Februar 2010, Winterlaufserie Pohlheim 21,1km

LahnLaender Damen sichern sich Platz 3 und 4 der Gesamtwertung!

Mit einem Überraschungssieg auf der Halbmarathon-Strecke ist am 6. Februar die 35. Limes-Winterlaufserie rund um Pohlheim zu Ende gegangen. Beim Finale über 21,1 Kilometer gewann Jan-Mattis Kuhn vom LC Diabü Eschenburg in einer Zeit von 1:11:34 Stunden. An der Serienwertung konnte dieser Triumph aber nicht mehr rütteln. Die Pokale der Gesamtsieger, die Pohlheims Bürgermeister Karl-Heinz Schäfer und TV07-Mitorganisator Wilfried Meißner überreichten, gingen an Jan-Philipp Starostzik/ SF BG Marburg und Jutta Pfaff/TSV Krofdorf-Gleiberg. Bei den Frauen dominierte am Samstag von Anfang an W50-Starterin Jutta Pfaff das Feld. Sie gewann den Halbmarathon in einer Zeit von 1:42:45. Hinter der Wettenbergerin liefen Petra Sonthoff/SF BG Marburg in 1:43:39 und Michaela Wolf /LahnLaender in 1:45:36 in den Zielkanal. Die Reihenfolge der Halbmarathon-Schnellsten entspricht auch der Reihenfolge in der Serienwertung. Mit ihrem Altersklassensieg in der W30 sicherte sich mit Nicole Lönneker eine weitere LahnLaenderin einen Spitzenplatz  und den 4. Rang der Gesamtwertung der Winterlaufserie. 

Alle Ergebnisse der LahnLaender:

Rüdiger Barchfeld                                 1:25:31             2.M30

Michael Agel                                        1:35:13

Rene Wolf                                            1:45:37

Herger Alt                                            1:49:57

Erich Koch                                           1:52:15

Frank Peschke                                     1:52:51

 

Michaela Wolf                                      1:45:36             3 Platz gesamt und 1.W45

Nicole Lönnecker                                  1:47:59             1.W30

 

27.12.2009 Kärrnche Tour 2009

Bei ziemlich kühlen, aber trockenen Winterwetter konnten wir am Sonntag 27.12.09 wieder rund 25 LahnLaender/innen zur traditionellen Kärrnche Tour zum Jahresausklang begrüßen. Wegen der in jedem Jahr weiter ausufernden Ausrüstung, diesmal galt es neben den zwei Bierfässern und Grill, zusätzlich ein Dreibeinstativ mit Kochtopf und einen Gasbräter nebst Gasflasche zu transportieren, mussten wir in diesem Jahr erstmalig mit drei Bollerwagen losziehen. Fassbieranstich war, wie immer, am Pflanzgarten auf dem Waldweg Richtung “Dicke Eiche“. Obwohl in den letzten Tagen das Tauwetter allen Schnee von vor den Weihnachtsfeiertagen zum Schmelzen gebracht hatte, waren in den geschützten Waldlagen trotzdem noch alle Waldwege tückisch vereist, sodass an eine längere Wanderung leider nicht zu denken war. Dies veranlasste uns direkt durch das Schwarzbachtal zur Vogelschutzhütte im Atzbacher Wald zu ziehen und uns dort für eine längere Rast einzurichten. Das Grillfeuer war schnell entfacht und so konnten die mitgebrachten Würstchen und Steaks “turbomässig“ gegart werden, wobei einige davon durchaus einen Bräunungsgrad erreichten, welche den Status hochgradig Gesundheit gefährdend besaßen. Danach kam das Dreibein mit dem speziell für dieses Event noch während der Weihnachtsfeiertage von Frank P. mittels zweier Gewindebolzen und Schweißgerät angefertigten Kochtopfes zum Einsatz, um damit einige Liter heißen Apfelweines zu kredenzen. Das Getränk fand, zwar nicht bei allen, reißenden Absatz und so waren ruckzuck die mitgeführten 12 Liter selbstgemachten Apfelweines beseitigt.    

Start zur Kärrnche Tour 2009                                                                    In der Schutzhütte bereitet Frank P. den “Eiersch“

Währenddessen bereitete uns Frank P. mit dem Gasbräter einen traditionellen Waldgirmeser “Eiersch“, aus gebratener Mettwurst, Speck und zahlreichen Eiern, die trotz einiger Unwegsamkeiten den Transport auf dem Kärrnche schadensfrei überstanden hatten. Vielen dank an Frank für seinen unermüdlichen Einsatz!

Das Dreibein mit spezialangefertigtem Kochtopf                Anstich zum zweiten Fass Alt Giessener Weizen

Das wirklich gut gekühlte Fassbier musste mit                Nach Rückkehr in den Ort wurden der Rest Weizenbier im

Handschuhen getrunken werden                                          Hof von Jörg geleert.

 

Kurz vor Einbruch der Dämmerung begaben wir uns auf den Rückweg, einige direkt in Richtung Anker/Dutenhofen, der Rest Richtung Waldgirmes, wo wir nach der Rückkehr bei Jörg F. im Hof die letzten Reste des Fassbieres vernichteten. Die notwendige Wärme dabei spendete uns ein offenes Feuer im Grillkasten.

 

20. März 2009, LahnLaender Mitgliederversammlung

Mit gleich viel Mitgliedern wie in 2008, nämlich exakt 31 fand am letzten Freitag 20. März im Dorlarer Gasthaus “Carpe Diem“, welches uns einen angenehmen Rahmen bot, unsere jährliche reguläre Mitgliederversammlung statt. Nach der Begrüßung der Anwesenden und Einleitung in den Ablauf der Versammlung lies Vorsitzender Karsten Rauber nochmals ausführlich das komplette LahnLaenderjahr 2008 Revue passieren, in dessen Rahmen er für herausragende sportliche Leistungen zwei Förderpreise vergeben konnte. Der Förderpreis Jugend ging an Isabelle Gath, die in ihrem ersten Wettkampfjahr 2008 zahlreiche Klassen und Gesamtsiege erzielen konnte und in Ihrer Altersklasse bis in die deutsche Top10 vorgestoßen ist. Der Jugendförderpreis ist mit 12 Monaten Trainingssteuerung von Dirk Schmidt/Fa. Multisport-Center dotiert. Den Förderpreis für Senioren(innen) erhielt Silke Fiedler, die mit ihrem Triathlonerfolg im Ironman Europe und der Qualifikation und Teilnahme am Ironman Hawaii Maßstäbe gesetzt hat, die lange Zeit Bestand haben dürften. Der Förderpreis ist mit der Kostenübernahme des diesjährigen Rhöntrainingslagers dotiert.

Der formelle Teil mit dem Bericht zu unseren Finanzen, der Kassenprüfung und Vorstandsneuwahlen konnte anschließend zügig und ohne die in vielen anderen Vereinen augenfälligen Probleme bei der Besetzung von Vorstandsfunktionen durchgeführt werden. In den  zur Wahl anstehenden Vorstandsfunktionen wurden alle Amtsinhaber bestätigt und der Vereinsvorstand der LahnLaender besteht damit weiterhin aus:

 

Karsten Rauber            Vorsitzender                  gewählt bis 2010

Jörg Fiedler                  stellv. Vorsitzender         neu gewählt bis 2011

Kai Druschel                Schatzmeister               gewählt bis 2010

Eberhard Lepper           Schriftführer                   neu gewählt bis 2011

Silke Hofmann              Beisitzerin                     gewählt bis 2010

Norbert Kern                 Beisitzer                       neu gewählt bis 2011

Werner Weber              Sportkoordinator            gewählt bis 2010    

Uwe Druschel               Abt.leiter Triathlon          neu gewählt bis 2011

Petra Wagner               Kassenprüferin              gewählt bis 2010

Gunnar Klös                 Kassenprüfer                 neu gewählt bis 2011

 

15.03.2009, "Rund um den Winterstein"

Von den vielen heimischen Marathonläufern wird diese 30km Strecke immer gerne zu letzten Formtests vor den ersten Frühjahrsmarathons genutzt. Selbstverständlich, dass auch einige LahnLaender am Start waren. Norbert Kern konnte als bester heimischer Starter eine 2:13:36 für sich verbuchen. Mit dabei noch Frank Peschke, Joachim Wesner, Holger Henrich, Michael Willig und Klaus Eckhardt auf der 10km Strecke.

Holger Henrich 2:49:51                           Michael Willig 2:49:59                            Joachim Wesner 2:41:51  

 

28.2.09 Crossläufe in Gudensberg und am 7.3.09 in Werdorf

Isabelle Gath vom AS LahnLaender Lahnau ist Hessische Meisterin im Crosslauf der Weiblichen Jugend B. Auf der selektiven 4.000m Cross-Strecke im nordhessischen Gudensberg lief Isabelle ein perfektes Rennen. Die Zuschauer erlebten dabei ein spannendes Rennen, bei dem die Führung mehrfach wechselte. In der vierten und letzten Runde zeigte Isabelle dann ihre Langstreckenqualitäten, kämpfte sich aus dem Mittelfeld an die Spitze, um sich an den letzten beiden Steigungen deutlich abzusetzen. Besonders bemerkenswert ist Isabelles Erfolg vor allem auch deshalb, weil Isabelle die Hessenkaderathletinnen der WJB und sogar einige der WJA hinter sich lassen konnte. Auch die Vorjahressiegerin war mit 1:15 min Rückstand diesmal chancenlos

Bei Sonnenschein aber kaltem Wind starteten drei Jugendliche der LahnLaender bei den diesjährigen Bezirkscrossmeisterschaften in Werdorf und die Jungs musten feststellen, dass so eine holprige, teilweise matschige Strecke mit Anstiegen ganz andere Anforderungen stellt, als die üblichen Rennen auf der Bahn oder auf Asphalt. Mit einem beherzten Rennen über die 1050m Strecke konnte Fabio mit seinem Ergebnis in 3:48min und dem ersten Platz in der M11sehr zufrieden sein. Mit dabei noch Josua Rauber, ebenfalls auf der 1050m Strecke in 4:22 und Janis Fiedler über 2050m in 9:45min.!

 

07.Februar 2009 Abschlusslauf über 21,1km der 34. Winterlaufserie in Pohlheim

Trotz nasskalter Witterung beteiligten sich zahlreiche LahnLaender am Abschluss der Winterlaufserie, wobei besonders Markus Lehr mit einer frühen Topform und Gesamtplatz 2 herausragte. Auchwieder ganz vorne mit dabei Rüdiger Barchfeld und Michael Agel. Gunnar Klös und Daniel hatten sich zum Halbmarathon als Pacemaker für Silke Fiedler verdingt, trotz allem war die Tagessiegerin und damit auch Gesamtsiegerin Renate Fritz in hervorragenden 1:37:48 an diesem Tage nicht zu schlagen. Michaela Wolf schaffte mit einem Gesamtplatz 4 und 2.W45 ebenfalls ein respektables Ergebnis.

           

Silke eskortiert von Gunnar und Daniel       Michaela kämpft sich durchnässt ins Ziel

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26. Januar 2009, Silke Fiedler auf Platz 2 der Sportlerwahl in Gießen

Bereits zum 13. Mal veranstaltete das Kaufhaus Karstadt in Gießen zusammen mit dem Giessener Anzeiger die Wahlen zum Sportler/ Sportlerin/ Mannschaft des Jahres 2008. Am 26. Januar fand im festlichen Rahmen in der Räumlichkeiten des Karstadt Restaurants die festliche Ehrung statt. Über 300 geladene Gäste konnten Karstadt Geschäftsführer Lothar Schmidt und der Chefredakteur des Giessener Anzeigers Wolfgang Maaß begrüßen. Für den festlichen Rahmen hatten die Organisatoren der Karstadt Sportabteilung gesorgt und für leibliche Wohl servierte das Karstadt Restaurant ein auserlesenes Buffet. Björn Seipp von Radio FFH moderierte den Abend und stellte die einzelnen Preisträger vor, die von einem breiten Publikum über eine Internetabstimmung gewählt worden waren.

Den Organisatoren der Sportlerwahl ist hoch anzurechnen, dass man dort im Gegensatz zu dem Pendant in Wetzlar (Sportlerwahl der WNZ und der Sparkasse Wetzlar am 15.12.08) über den Tellerrand der Stadtgrenzen herausschaut und wirklich regional die Würdigung der sportlichen Leistungen der heimischen Sportler/innen anstrebt. Von daher waren neben Giessenern auch jede Menge Sportler/innen aus dem gesamten mittelhessischen Raum nominiert. Sportler des Jahres 2008 wurde der Handballer Nikolai Weber, Mannschaft des Jahres die Rollstuhlbasketballer des RSV Wetzlar, Trainer des Jahres wurde Wolfgang Hambüchen.

Silke Fiedler (oben, 2. von links) im Rahmen der weiteren Preisträger und Ehrengäste

 

Zur Sportlerin des Jahres wurde mit 24% der Stimmen die Rollstuhlbasketballerin Annika Zeyen, ganz knapp dahinter folgte schon Silke Fiedler mit 21% für ihre sportlichen Erfolge im Triathlon.

Einmal mehr werden damit die LahnLaender einem breiteren Publikum bekannt und von allen LahnLaendern einen herzlichen Glückwunsch an Silke! Sie war total begeistert von dem Abend: “ Ich bin total happy den zweiten Platz erreicht zu haben. Damit hätte ich nie gerechnet. Jetzt habe ich das "Dauergrinsen" im Gesicht“

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Trainingsangebote:

Nachdem die regelmäßige sonntägliche Langlaufserie (jeden 1. Sonntag im Monat) fast gestrichen schien – nur noch „spontan auf Zuruf“ - hat ein Aufruf von Werner Weber im  Forum am 20.1.2009 „das Wunder bewirkt“ und die lange Laufeinheit wurde wieder belebt.  Wenn man will, kann wirklich etwas daraus gemacht werden und so nebenbei lernt  man auch noch die nähere Umgebung besser kennen, so wie z.B. die jüngsten Langeinheiten am Kirschenwäldchen Wetzlar oder zur Dianaburg bei Leun.

Eine weitere Trainingsgruppe, die immer noch etwas im "Geheimen" agiert ist die sonntägliche MTB-Gruppe. Gefahren wird fast bei jedem Wetter und es geht typischerweise über den Königsstuhl, dann über Königsberg und zum Dünsberg. Aber natürlich gibt es weitere abwechslungsreiche Routen.

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10. Januar LahnLaender bei 34. Winterlaufserie in Pohlheim

Wer ein richtiger Läufer ist, lässt sich vom Wetter nicht so leicht ins Bockshorn jagen, schon gar nicht bei einer Winterlaufserie. Und so standen denn auch Eis und Schnee zum Trotz 250 Läuferinnen und Läufer am 10. Jnauar an der Startlinie zum zweiten Lauf der. Winterlaufserie in Pohlheim und machten sich unverdrossen auf die 15km Strecke. Ganz vorne mit dabei Rüdiger Barchfeld, Gunnar Klös und Daniel Sack mit Zeiten knapp über einer Stunde. Silke Fiedler legte mit einem 2. Gesamtplatz hinter Lea Bäuscher die Basis für Ihren weiteren Erfolg im Halbmarathon.

 

Gunnar auf der Strecke zusammen mit Siegerin der 15km Lea Bäuscher (TSV Krofdorf-Gleiberg)

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28. Dez. 2008   Int. Gießener Silvester-Volkslauf "Rund um den Schiffenberg"
Jahresabschluss beim Gießener Silvesterlauf, Isabelle Gath erläuft den Gesamtsieg der Damen

Zum Abschluss des Jahres 2008 fand am Sonntag 28.12.08 bereits zum 36. Mal, der traditionelle Gießener Silvesterlauf des VfB 1900 Gießen statt. Mit einem Teilnehmerfeld von über 800 Läuferinnen und Läufer über die 5,1- und 21,1-Kilometer-Strecken „Rund um den Schiffenberg“ konnte man angesichts der super Witterung durchaus zufrieden sein.

Isabelle Gath erringt auf der bekannt schwierigen Strecke am Schiffenberg mit einer Topzeit von 40:54 den Gesamtsieg bei den Damen!

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27. Dezember 2008, traditionelle "Kärrnche Tour" führt 30 LL zu bis dato unbekannter Hütte im Atzbacher Wald.

Ungemütlich trübkalt war es am Samstag "zwischen den Jahren". Bewaffnet mit reichlich Steaks und Würstchen, zwei Fässern Bier auf unseren Kärrnchen ging es wie immer über den Weinberg zum Pflanzgarten mit Fassanstich. Irgendwie war aber niemanden so richtig nach einer langen Wanderung zumute und schon am Platz der ehemaligen Dicken Eiche bogen wir ab in Richtung Schwarzbach. Von dort ging's einige Kilometer bachabwärts bis fast zur Atzbacher Mühle. Unterwegs musste der eine oder andere schon mal einen Boxenstop machen.

Hier mitten im Wald boten uns Petra und Jürgen Wagner in ihrer Datscha Asyl, wo man sich und das Grillgut am Feuer zubereiten konnte. Die Kälte kroch langsam, doch unerbittlich in den Klamotten hoch und auch die beste Funktionsbekleidung gab irgendwann den Geist auf und alles scharte sich um das kleine Lagerfeuer.

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Bericht vom Frankfurt Marathon – 26.10.08

Mit insgesamt 20.451 Teilnehmern, davon 12.026 Marathonläufern, erreichten die Organisatoren des Frankfurt-Marathons 2008 am vergangenen Sonntag Rekordteilnehmerzahlen. Bei perfektem und zeitweise sonnigem Herbstwetter fiel pünktlich um 10.00 Uhr der Startschuss zur 27. Auflage des Frankfurt-Marathon. Die 42,195 Kilometer lange Strecke durch die Frankfurter Innenstadt mit insgesamt nur 28 Höhenmetern, auch bekannt als drittschnellste Marathonstrecke Deutschlands, ist somit für Bestzeiten optimal geeignet. Auf dem zuschauerfreundlichen Rundkurs sorgten über 250.000 Zuschauer, darunter einige Bands und Orchester, für Stimmung in der Main-Metropole.

 

Fünfzehn LahnLaender erfolgreich beim Frankfurt-Marathon,

Gunnar Klös und Werner Weber überragend mit Gesamtplätzen 198 und 306

Auch der Ausdauersportverein AS LahnLaender Lahnau konnte in diesem Jahr beim Frankfurt-Marathon mit 15 Teilnehmern einen Vereinsrekord verbuchen. Eigentlich hätten es mit 20 Voranmeldungen noch ein paar mehr sein sollen, doch Verletzungen und Krankheit machten einigen leider einen Strich durch ihre Marathonambitionen. Ergebnisse im Überblick:

 

Gunnar Klös                                         02:48:50

Werner Weber                                      02:53:39

Lutz Geipert                                         02:59:50

Ralf Valentin                                         03:00:14

Rüdiger Barchfeld                                 03:04:49

Markus Simon                                      03:14:00

Kai Druschel                                        03:27:36

Herger Alt                                            03:37:50

Jörg Fiedler                                          03:47:05

Frank Peschke                                     03:54:19

Michaela Wolf                                      03:56:53

Kritina Zerfaß                                       04:10:39

Karsten Rauber                                    04:45:10

Beate Schmitt-Pirker                             04:45:10

Sabine Becker-Brück                            05:31:11

Herger, Frank und Jörg nach erfolgreichem Marathon

Als schnellster Läufer der LahnLaender finishte Gunnar Klös die 42,195 Kilometer in souveränen 2:48:50 Stunden und erreichte darüber hinaus mit fast 4 Minuten unter seiner Bestzeit von Hamburg 2007 eine neue persönliche Bestmarke. Von über 12.000 Läufern erzielte Gunnar den 198. Gesamtplatz und den 40. Platz in der Altersklasse M35. „Ich habe mich wie in Trance gefühlt, als ich auf die Zielgerade in die Frankfurter Festhalle einlief, so Gunnar kurz nach dem Zieleinlauf, der zudem auch an den Hessischen Meisterschaften über die Marathondistanz teilnahm, landete in seiner Altersklasse auf Rang 6 (Gesamtplatz 28).

Als zweitschnellster Läufer erreichte Werner Weber mit 2:53:39 Stunden und nur knapp fünf Minuten hinter Klös ebenfalls eine Spitzenzeit. Werner Weber, der sich erst am Vortag zum Marathon nachgemeldet hatte, landete in der Gesamtwertung auf Platz 306 sowie in seiner Altersklasse auf Platz 37 und so nebenbei auch noch seine persönliche Bestzeit mit 4 Minuten unter seiner Vorjahreszeit.

Nur knapp die Drei-Stunden-Marke verfehlt, aber ebenfalls mit neuen persönlichen Bestzeiten, haben sich Karsten Valentin mit einer Zeit von 3:00:14 Stunden und nur vier Minuten später Rüdiger Barchfeld in 3:04:49 Stunden in die Siegerlisten eingetragen. Karsten Valentin nutzte zu seinem hervorragenden Ergebnis den drittschnellsten LahnLaender Lutz Geipert als Zugmaschine, der mit einer Zeit von 2:59:50 für den Veranstalter des Frankfurt Marathon als sogenannter Zug- und Bremsläufer agierte. Als schnellster Pacemaker für Läuferinnen und Läufer unter 3:00:00 Stunden und sorgte er in seiner Laufgruppe für sichtlich gute Stimmung auf der Marathonstrecke.

Rüdiger ...                                                                  ...und Michaela auf der Strecke

Ein respektables Ergebnis bei seinem Marathon-Debüt lieferte Markus Simon, der bei seiner ersten Distanz über die 42,195 Kilometer nach 3:14:00 Stunden die Ziellinie in der Frankfurter Festhalle erreichte.

Weitere sehr gute Ergebnisse, die fast alle deutlich unter der Vier-Stunden-Marke liegen, erzielten Kai Druschel (3:27:36) und  Herger Alt mit neuer persönlicher Bestzeit (3:37:50). Gefolgt von Jörg Fiedler(3:47:05) und Frank Peschke (3:54:19), die beim diesjährigen Frankfurt Marathon auf den letzten 7 Kilometern den Mann mit dem Hammer zwar deutlich zu spüren bekamen, trotzdem aber noch sauber unter vier Stunden blieben und Karsten Rauber in 4:45:10, der sich als Begleitläufer für Beate betätigte und eigentlich mehr drauf hat.

Auch das Frauenteam der LahnLaender nahm mit insgesamt vier Starterinnen die Herausforderung 42,195 Kilometer zu absolvieren an. Als schnellste Läuferin finishte Michaela Wolf ihren ersten Marathon auf Anhieb mit einer fabelhaften Zeit deutlich unter vier Stunden in 3:56:53. Es folgten Kristina Zerfaß mit neuer persönlicher Bestzeit (4:10:39), Beate Schmitt-Pirker (4:45:19) sowie Sabine Becker-Brück, die ebenfalls bei ihrem ersten Marathon mit einer Zeit von 5:31:11 Stunden am Ende eines perfekten Marathontages sichtlich zufrieden war.

Den zahlreichen LahnLaender Fans  von dieser Stelle aus vielen Dank von den Teilnehmern für die hervorragende Unterstützung an der Strecke  z.B. Manuela, Petra, Simone, Silke, Susanne, Norbert, Daniel, Katja, Antje, Rene, Jörn u.v.m. Abends dann folgte dann der schon traditionelle Ausklang bei d Franco, wo wohl auch schon im großen Stil das neue “After-Run“ Vereins T_Shirt präsentiert wurde.

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21.8.08- Whitefish Montana 4. Two Bear Marathon

Weltenbummler Markus Lehr zieht es regelmäßig im Spätsommer in die Vereinigten Staaten in den Urlaub und natürlich auch zum Laufen, hier sein Bericht vom diesjährigen Two Bear Marathon, den er schon 2007 als Gesamtzweiter gefinished hatte:


Whitefish liegt am Eingang zum Glacier National Park in Montana. Der Marathon findet auf ca. 1000 Meter Höhe in den vorgelagerten Hügeln rund um den Whitefish Lake statt. Insgesamt zu bewältigender Auf/abstieg sind 720 Meter. Es ist ein nettes kleines Rennen, ca. 100 Teilnehmer, familiäres Flair und hier ist man keine anonyme Nummer in einer Großveranstaltung.
Die ersten 15 Meilen (24km) führen über Wald- und Wanderwege sowie schmale halb zugewachsene Trails ohne Überholmöglichkeit. Dann kommt man über einen steil abfallenden Pfad aus dem Wald und ab hier findet dann ein anderer Marathon über nun geteerte Straßen statt. Dieser Umstand macht die Auswahl des passenden Schuhs (Trail oder Straße?) sowie der Renntaktik relativ schwierig. Insbesondere bei Regen. Und es regnete!

Markus mit den beiden Maskottchen des Marathonlaufes

 

Whitefish, 6:30 Uhr. Es sind 10 Grad und es regnet schon die ganze Nacht. Mit den typischen gelben Schulbussen werden wir zum Start am Two Bear Gate gefahren. Dann eine Stunde Wartezeit bei Regen im Wald. Alle waren nass und froren.
7:30 Uhr: Der Start. Es geht bergauf. Einige Läufer können meinem Tempo folgen, einer überholt mich und setzt sich leicht ab. Aber schon an Meile 1 habe ich ihn wieder eingeholt und gehe in Führung. Ein Läufer bleibt direkt hinter mir. Bei Meile 6 passiere ich die Stelle, an der ich voriges Jahr gestürzt bin.
So etwas darf jetzt nicht passieren! Während der ersten 15 Meilen bloß nichts riskieren, sonst endet
der Tag im Krankenhaus und nicht auf dem Podest. Im strömenden Regen geht es bergauf, bergab, über Wurzeln, nasse Steine, unter Bäumen und durch Gebüsch. Ich konzentriere mich auf jeden einzelnen Schritt, sonst geht das schief.
Nach 15 Meilen und einem sehr steilen Bergabstück ist die asphaltierte Starße erreicht. Der gefährliche Teil liegt hinter mir, ich kann nun beschleunigen. Permanentes bergauf, bergab. Einzuschätzen, wie viel jetzt noch möglich ist, fällt schwer und ich laufe etwa einen 4 Minuten Schnitt und kann mich von meinem Verfolger absetzen.
Dann bei Meile 22 der Fehler: Durch den Regen sind die mit Kreide aufgemalten Richtungspfeile
verschwunden und ich biege falsch ab, ohne es zu merken. Als mir das klar wird, sehe ich den
Zweitplatzierten Läufer. Also zurück. Dort angekommen liege ich mindestens 100 Meter zurück.
Und es sind nur noch 7 Kilometer! Sollte das der Sieg gewesen sein? Verschenkt?
Ich bin sauer und beschließe: Alles oder nichts. Mit erhöhtem Tempo hole ich ihn wieder ein.
Am besten noch vor den Cheerleadern, die oben am Anstieg postiert sind. Eingeholt!


Noch 5 Kilometer. Bloß nicht auf einen Endspurt vor der Ziellinie ankommen lassen, denke ich
mir. Ich bleibe bei dem hohen Tempo. Jetzt geht es bergab und ich versuche so schnell wie möglich
zu laufen. Hier sind ausnahmsweise Zuschauer an der Strecke. Beim Abbiegen auf die Zielgerade fast noch ein Sturz in einer Schlammpfütze. Dann sehe ich die Uhr: 2 Stunden 59 Minuten: Ich könnte es
unter 3 Stunden schaffen! Endspurt! Der Ansager ruft "Markus Lehr, Wetzlar, Germany!".

Ich habe meinen ersten Marathon Gesamtsieg erlaufen. Zeit: 2:59:59!
Die Veranstalterin gratuliert mir direkt an der Ziellinie. Ich fühle mich noch locker und frisch, laufe zurück ins Hotel. Auf dem Weg dorthin rufen mir alle Passanten zu "the winner!", "number one". Auch meine Gastgeber empfangen mich freudestrahlend. Sie hatten mich sowohl psychologisch als auch mit perfekt abgestimmtem Essen unterstützt.

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11.Oktober 2008, Silke Fiedler finished den legendären Ironman auf Hawaii in 11:56, weiterlesen ...

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3.10.08 – 17. Treiser Volkslauf

Traditionell am Nationalfeiertag, dem 03.10.2008 fand bei herbstlichen Temperaturen und Sonnenschein der Treiser Volkslauf im Staufenberger Ortsteil statt. Der Veranstalter Treiser Lauf und Walkingtreff 2007 e.V. hatte diesen Event wieder vorbildlich organisiert. Um 09:30 traten die 185 Läufer des 21,1km Halbmarathon an den Start und schon 15 Minuten später startete der 10km lange Volkslauf, gefolgt von dem 1200 m Schüler Lauf. Auch die Kleinsten bis Jahrgangsstufe 2001 zeigten im 400 m Bambini Lauf ihr Können. Eine stattliche Anzahl LahnLaender traten beim Halbmarathon an und erreichten mit Werner Weber an der Spitze wieder einmal sehr gute Ergebnisse:

 

Werner Weber              1:23:45                         1.Platz M45, 7.Platz Gesamt

Rüdiger Barchfeld          1:26:52                         2.Platz M30

Norbert Kern                 1:30:48                         3.Platz M45

Herger Alt                     1:42:03

Kristina Zerfaß              1:57:43                         3.Platz WHK

Sabine Becker-Brück     2:15:54

Start zum Halbmarathon in Treis

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5.10.08 - Köln Marathon und Halbmarathon

Bestzeiten und Streckenrekord geknackt, das waren die Themen beim Marathon am vorletzten Wochenende in Köln. Zwar war der befürchtete Regen ausgeblieben, aber die zum Teil heftigen Böen ließen zunächst nicht die Hoffnung auf Bestzeiten zu. Während die Spitzenplätze im Marathon bei den Männern unter den kenianischen Läufern Sammy Kurgat (2:10:01 und neuer Streckenrekord) und Daniel Too (2:10:34) ausgemacht wurden, schafften das bei den Frauen die Äthopierin Robe Tola Guta (2:29:36) und als zweite die Braunschweigerin Luminita Zaituc (2:29:58).

Im Halbmarathon siegte die Favoritin und Olympiateilnehmerin Sabrina Mockenhaupt in einer fantastischen Zeit von 1:08:51. Bei den Männern errang der Türke Mehmet Ali Akbas aus Kölns Partnerstadt Istanbul, in 1:08:08 Stunden den Sieg. Neue persönliche Bestzeiten erreichten auch die LahnLaender Gunnar Klös und Lutz Geipert in dem insgesamt über 5600 Läufer starken Halbmarathonfeld:

 

Lutz Geipert                  1:17:11                         Platz 36 gesamt

Gunnar Klös                 1:20:35

Beate Schmitt-Pirker     2:13:05

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12.Oktober 2008 – Gießener Volks- und Straßenlauf

Bei neblig feuchten 12 °C und aufkommendem Wind war es für alle wie immer keine einfache Runde in der winkligen Wieseckaue. Um so erfreulicher die Ergebnisse, denn über die Halbmarathondistanz gab es durchweg Top-Ergebnisse für die LahnLaender. Im Schlepptau von Lokomotive Gunnar schaffte Markus erstmals eine Zeit unter 1:30 h und die beiden konnten damit auch gleich einen Doppelsieg in der M35 feiern. Danach folgten Rüdiger in 1:38 h und knapp dahinter in persönlicher Bestzeit Herger, der derzeit in Top-Form ist. Auch Kristina, deutlich unter der 2 h Marke und nur von ihrer Teamkollegin Lisa Scheibel aus Krofdorf geschlagen auf Platz 2 der Frauen-Hauptklasse und Petra nur knapp über 2 h auf Platz 3 der W50, durften mit ihren Zeiten sehr zufrieden sein.

 

Schnellste Schüler über 5 km kommen aus Mittelhessen

Über die 5 km im Straßenlauf schaffte es Fabio Tonigold bei seinem ersten 5 km Rennen überhaupt, dem derzeit besten hessischen Schüler in der M10, Niklas Harsy vom ASC Licher Wald, gleich ein packendes Rennen zu liefern. Fabio, nur im Schlussspurt geschlagen, konnte im Ziel absolut stolz auf seine Zeit sein, mit der er sofort auf Platz 2 der hessischen Bestenliste steht. So ganz nebenbei lies er dabei auch noch seinen Begleiter Karsten kurz vor dem Ziel ziemlich alt aussehen.

Erstmals gemeinsam in einem Rennen liefen die derzeit 4 schnellsten Schüler aus Mittelhessen am Sonntag in der Wieseckaue und zeigten dort ihre derzeitige Ausnahmestellung in Hessen. In der M12 setzte sich Ali Yüksel vom TSV Eintracht Stadtallendorf mit herausragenden 18:26 an die Spitze der hessischen Bestenliste. Tim Schierl vom Nachbarverein TSV Kirchhain schaffte mit 21:09 den Sprung auf Platz 2 in seiner Alterklasse M11 in Hessen. In der M10 liegen mit Niklas Harsy (21:10) vom ASC Licher Wald und Fabio Tonigold vom AS LahnLaender Lahnau gleich zwei junge Nachwuchsathleten nach dem Lauf vom Wochenende in Hessen ganz vorne. Im Rennen lieferten sich Schierl, Harsy und Tonigold, der erstmals über 5 km am Start war, einen packenden Dreikampf, der erst im Schlussspurt entschieden wurde.

 

5 km Straßenlauf

Fabio Tonigold                           21:19                2. M10 

Karsten Rauber                         21:23                1. M40 

 

21,1 km Volkslauf

Gunnar Klös                              1:28:12             1. M35 

Markus Simon                           1:28:18             2. M35 

Rüdiger Barchfeld                      1:38:37              

Herger Alt                                 1:38:51  

Kristina Zerfaß                          1:58:22             2. WHK

Petra Wagner                            2:05:33             3. W50

 
Fabio Tonigold auf dem Weg in die hessische Spitze

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30.08.08- Bierathlon in Vetzberg

Haagassathlon 2008, Laufen und Trinken für einen guten Zweck, nicht unbedingt ein Wettkampf auf höchstem sportlichen Niveau, dennoch eine spaßige Veranstaltung mit positivem Hintergrund, denn der Erlös des Laufes rund um den Vetzberg - war wie in den vergangenen Jahren -  für eine guten Zweck bestimmt und ging an soziale Einrichtungen. Zwei Teams der LahnLaender hatten sich in Begleitung eines kleinen Fanclubs nach Vetzberg begeben. So waren das Mixed-Team Silke Fiedler/Daniel Sack und das Damenteam Susanne Martin/Petra Wagner hochmotiviert an den Start gegangen. Für das Silke und Daniel galt es, den Titel aus 2007 zu verteidigen bzw. die Vorjahreszeit noch zu verbessern.

Siegerteam 2007 und auch in 2008 wieder erfolgreich, Silke und Daniel

Susanne und Petra stellten sich der Herausforderung “das erste Mal“. Bei gefühlten 35 Grad gingen die Bierkisten (12 Fl. Bier bzw. Radler a 0,33 cl ) mit ihren (noch) durstigen Teams an den Start. Nun sollte man nicht nur so schnell wie möglich die 1660 m laufen, sondern die Flaschen ebenso schnell an mehreren Kontrollpunkten leeren (in sich hinein).

 

Geschafft 1,66km und 4 Liter Bier, Susanne und Petra
Während dem Mixedteam die L(S)auferfahrung aus dem Vorjahr zugute kam, war das Damenteam schon mit der Leerung der 3. Flasche leicht überfordert. Die Pausen wurden immer länger, die Beine immer schwerer und das Gefühl sich übergeben zu müssen immer stärker. Während das Mixedteam - wie zu erwarten - mit besonderer Trinktaktik (das Bier wurde wohl inhaliert!) und Schnelligkeit dem Ziel und dem damit verbundenen Sieg näher kamen, fiel den Damen langsam (nicht nur) die Farbe aus dem
Gesicht. Man hatte wohl den Mund - nicht nur sprichwörtlich - zu voll genommen! An der letzten Trinkstation spielten sich wahre Dramen ab. Rülpsanfälle und massiver Brechreiz  ließen die Damen etwas länger verharren. Und das ist keine üble Nachrede!

Das Team Fiedler/Sack hatte längst die Führung übernommen und wenige Meter vor dem Ziel - den Sieg schon vor Augen - sah sich Daniel anscheinend so beflügelt, dass er wohl einen Moment vergaß, dass an der Bierkiste noch die Silke hing. Selbst der Hilferuf seiner Partnerin in der letzten Kurve konnte ihn nicht davon abhalten, sie die letzten Meter von seiner Geschwindigkeit "zu überzeugen" und förmlich mit ihr über die Ziellinie zu fliegen.
Mit reichlich Schaum vor dem Mund schleppten sich nun auch die Damen den letzten Anstieg hinauf Richtung Ziel. Das Mixedteam konnte sich mit einer Zeit  von 10,51 min nicht nur über Platz 1. der Mixwertung sondern auch der Gesamtwertung sowie über die Einstellung des bisherigen
Streckenrekordes freuen. Belohnt mit einigen Präsenten (bis hin zu einem XXXXL-Tshirt) gingen sie als strahlende Sieger hervor. Susanne und Petra standen auch "voll" im Blitzlichtgewitter, denn die Zeit von ca. 24 min bedeutete den 3. Platz in der Damenwertung (von 8 Damenteams).

Spass im XXXL T-Shirt

Susannes  Statement bei der Siegerehrung: "... hab noch nie was Schlimmeres mitgemacht!".
Das besonders gute Abschneiden von Silke, Susanne und Daniel  einen Tag später beim Triathlon in Griesheim hat aber auch bewiesen, dass so ein paar Fläschchen am Vortag die Leistungskurve nicht unbedingt senkt. Fazit von Susanne: "...bau ich fest in mein Trainingsprogramm ein". Wir waren uns auch einig, im nächstes Jahr - mit verbesserter Trinktechnik - wieder an den Start zu gehen.
Allen besorgten Lahnlaendern sei noch abschließend gesagt, dass keiner der 4 "Haagassathleten" irgendwie suchtgefährdet ist.

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Rad&Run am Ring am 23. und 24. August: Nordschleife schickt Radsportler und Läufer in den Härtetest

Der Nürburgring-Lauf über den Grand Prix-Kurs und Nordschleife ist eine Traditionsveranstaltung  von „Rad&Run am Ring“. Im August 2008 startet die 28. Auflage des Laufklassikers über 24,4 Kilometer und rund  500 Höhenmeter. Dieser Lauf ist mit nichts zu vergleichen und hat seine ganz eigenen Tücken und Reize. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe werden ein 70km, ein 140km und ein 25Stunden Radrennen, ein Langstreckenlauf über 24,4 km und auch ein 10km Lauf angeboten. Während die Radler immer wieder von Regengüssen heimgesucht wurden, kamen einzig die Läufer am Samstag trocken über den Kurs in der Motorsportarena der Eifel.

Bereits am frühen Vormittag hatten die Läufer auf der Nordschleife ihre Sieger ermittelt. Im traditionsreichen Nürburgringlauf, der zu seinem 30. Geburtstag seine 28. Auflage erlebte, setzte sich nach 24,4 Kilometern in 1:29:36 Stunden Top-Favorit Michael May durch. „Eigentlich wollte ich gar nicht so lange alleine laufen, aber am Anstieg war plötzlich keiner mehr bei mir“, so der Läufer aus der Vulkaneifel nach seinem deutlichen Erfolg. Zweiter wurde Sebastian Leins in 1:31:13 Stunden, Dritter Ulrich Fluhme mit 1:32:03 Stunden. Siegerin der Damen wurde in einem starken Rennen Berglauf-Spezialistin Silvia Krull, die in 1:34:46 Stunden nur etwas mehr als fünf Minuten nach dem Männer-Sieger ins Ziel kam. Zweite wurde Petra Maak mit ebenfalls guten 1:37:22 Stunden. Carmen Otto hatte dann mit 1:54:10 Stunden auf Platz drei bereits einen erheblichen Abstand.

 

Für die LahnLaender in der grünen Hölle der Eifel unterwegs, Herger Alt

Herger war begeistert von diesem Landschaftslauf und der anspruchvollen Strecke und schaffte die 24,4km in 2:14Stunden.

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28. September 2008 – Gardasee Marathon

Der Berlin Marathon mauserte sich an diesem Sonntag mit knapp 36.000 Finishern und einem neuem Weltrekord hinter New York City und Boston zum drittgrößten und letztendlich auch einem der wichtigsten Stadtmarathons weltweit. Während der Äthopier Haile Gebrselassie mit 2:03:59 seinen eigenen Fabelweltrekord von 2007 an gleicher Stelle um fast eine halbe Minute unterbietet, ging es in Norditalien etwas beschaulicher zu, obwohl auch hier afrikanische Läufer, in diesem Falle Kenianer, mit knapp 2:26h die Spitzenplätze belegten.

Die 1430Teilnehmer beim 2. Lake Garda Marathon hatten sehr gute Bedingungen vor der vielen deutschen Urlaubern bekannten wunderschönen landschaftlichen Kulisse. Die Strecke führte Punkt zu Punkt am Ufer des Gardasees entlang von Riva del Garda, über Arco zum Ziel in Malcesine. Die Veranstaltung war sehr professionell organisiert, angefangen mit der Startnummern-Ausgabe und der Pastaparty, beides im Freien direkt am See bis hin zum Transport der Marathonläufer an den Start. Läufer die ihre Unterkunft in Malcesine hatten, beförderte man mit Schiffen und Katamaranen zum gegenüberliegenden Seeufer, ein einzigartiges Erlebnis.

Joachim Wesner feierte hier sein Marathon Debut und schaffte gleich auf Anhieb mit 3:57:55 eine Zeit unter der Vierstundenmarke.

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7.9.08 – Dünsberg Mountainbike Marathon

Der Dünsberg-Marathon geht in seine zweite Saison. Nachdem im vergangenen Jahr bei der MTB-Marathon-Premiere im mittelhessischen Biebertal mehr als 400 Biker die anspruchsvolle Strecke rund um das Wahrzeichen Dünsberg unter die Stollen genommen haben, wurde jetzt nachgelegt. Am Sonntag, den 7. September ging es erneut auf den konditionell und technisch anspruchsvollen überarbeiteten Parcours in Biebertal.  Es standen drei Strecken zur Auswahl: 30km mit 600 Höhenmetern, 58km mit 1400 Höhenmetern und 116km auf denen sich 2800 Höhenmeter summierten.

Die Qualität des Dünsberg-Marathons hatte sich bis in die Niederlande herumgesprochen, so dass die erfolgreichte und renommierte Niederländische Mountainbike- Rennserie »RWP Marathon-Cup« am Dünsberg Station machte und einen ihrer sechs Läufe in Biebertal ausrichtete. Entsprechend waren weit über 100 der 419 Teilnehmer aus dem Nachbarland angereist und bescherten den heimischen Beherbergungsbetrieben volle Häuser über das Wochenende.

Gestartet wurde die Langstrecke am frühen Sonntagmorgen an der Großsporthalle Biebertal in Rodheim von der Fußball-Weltmeisterin Nia Künzer. Von dort ging es auf dem überarbeiteten Parcours über Vetzberg und Krofdorf, den Krofdorfer Forst nach Krumbach, zum Dünsberg mit all seinen Höhen und Tiefen, der den Fahrern trotz idealem Wetter, schönsten Naturerlebnissen, manchmal schlammigen Streckenabschnitten und rasanten Dünsbergabfahrten einiges abverlangte, weiter durch den "Dünsbergsgrund" nach Frankenbach, zu den Lindenhöfen vorbei nach Königsberg zum Ziel zurück.
 

Nachdem sich im vergangenen Jahr Stephan Schiek erstmals auf der Kurzstrecke versucht hatte wagte er in dieses Mal den Ritt über die 58km. Seinen Platz übernahm Lucas Peschke, der sich erstmals in einem MTB-Wettbewerb versuchte und den siebten Platz in seiner Altersgruppe ereichte.

 

Lucas Peschke             30km                1:38:13            

Stephan Schiek            58km                3:14:41            

 

Start zum Dünsberg-MTB-Marathon                                           Lucas, nach dem MTB Parcours nur leicht verschmutzt

 

Alles in allem eine toller Wettkampf des AMC Rodheim-Bieber, der mit Unterstützung zahlreicher Helfer vom Lauftreff Biebertal, der SKG Rodheim und der Feuerwehr die Veranstaltung meisterte. Einen neuralgischen Punkt gab es nur am Knotenpunkt Krumbacher Kreuz, wo der Autoverkehr von und zum Dünsbergparkplatz, gepaart mit den kreuzenden Mountainbikern, den Helfern etwas zu schaffen machte. Der Parkplatz war nicht gesperrt, so musste auch mit Besucherverkehr am Dünsberg gerechnet werden. Das aber dürften nur Kleinigkeiten gewesen sein, die man in der Neuauflage 2009 sicher beherrschen wird. Ergebnisse unter www.amc-rodheim-bieber.de, vile Fotos unter www.masch-foto.de
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28.9.2008 – Griesheimer Zwiebelmeile

Die Griesheimer Zwiebelmeile wird erwachsen. 559 Starter tummelten sich bei strahlend schönem Herbstwetter und bester Stimmung am Sonntag auf der Griesheimer Wilhelm-Leuschner-Straße am Rande des Zwiebelmarkts. Eine Steigerung der Teilnehmerzahlen um 40 Prozent! Dazu neue Streckenrekorde, prominente Starter, eine laufende Rennärztin, laufende Sponsoren, Handbiker-Premiere, Einbindung in den Pfungstädter Laufcup, zufriedene Gesichter bei Aktiven, Zuschauern und beim Veranstalter. So schildert es der Veranstalter TUS Griesheim.

Mit 270 Startern hatte der Hauptlauf über 10km erfreulich guten Anklang gefunden. Und vorne ging die Post ab - zeitgleich, als Haile Gebrselassie beim Berlin Marathon Weltrekord und Irina Mikitenko Deutschen Rekord liefen - purzelten in Griesheim die Streckenrekorde.

Vom Start weg beherrschte Dominik Burkhardt, das Zugpferd vom Team Pfungstädter, das Rennen. Mit 31:50 Minuten setzte der Seeheimer Jurist und Deutsche Cross-Meister des Jahres 2005 eine Marke, die in den nächsten Jahren nicht einfach zu knacken sein wird, da hatte auch “Promi“ und Lokalmatador Lothar Leder nichts entgegenzusetzen.

Bei den Frauen sorgte Isabelle Gath (AS Lahnlaender Lahnau) ebenfalls für einen Streckenrekord. Mit 38:53 Minuten lief sie deutlich vor Tanja Zehnder (TSV Pfungstadt, 41:01) und Ireen Bell (LG Bad Soden/Neuenhain, 41:26) ins Ziel.

Isabelle fliegt förmlich zum Gesamtsieg in Griesheim

 

Mit über Minuten Vorsprung ein überlegener Gesamtsieg für Isabelle in Griesheim. Trotz kurzem Stopp wegen Seitenstechens hat Isabelle eine Top-Zeit hingelegt und die von ihr selbst gehaltenen hessische Bestzeit über 10 km in der WJB nochmals um 35 sec verbessert. Herzlichen Glückwunsch von allen LahnLaendern!

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Lahnauer Schüler Duathlon 20. September 2008

Isabelle Gath und Andre Müller dominieren mit neuen Streckenrekorden den Lahnauer Schülerduathlon 2008! Mehr ...

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Tonigold gewinnt in Wiesbaden       

Fabio Tonigold vom AS LahnLaender Lahnau zeigte beim Abendsportfest des TV Waldstraße Wiesbaden, in seinem ersten Bahn-Lauf überhaupt, eine ganz starke Leistung. Er gewann den zweiten von drei Zeitläufen über 2000 m in sehr guten 7:38 min und belegte in der Gesamtwertung der Schüler C Platz 2. Mit der locker herausgelaufenen Klassezeit, nur 10 sec über dem Kreisrekord, reiht sich Fabio Tonigold gleich in der hessischen Spitze vorne mit ein. Vereinskamerad Josua Rauber, ebenfalls bei seinem ersten Bahn-Wettkampf, hielt sich im dritten Lauf mit 9:24 min im Mittelfeld und belegte in der Gesamtabrechnung Platz 13.

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23. August 2008 - Inferno Halbmarathon Lauterbrunnen/Schweiz

Am INFERNO Halbmarathon und am Staffel-Lauf sollen nur sehr gut trainierte und erfahrene Bergläufer/innen teilnehmen. An ihre Eigenverantwortung werden hohe Anforderungen gestellt. So kann es beispielsweise am Wettkampftag kalt sein und sogar schneien, was eine angepasste Wettkampfbekleidung bedingt. Eine Warnung, welche - man erinnere sich an das Deasater während des Zugspitzlaufes vor einigen Wochen – sehr ernst genommen werden sollte. Beide Wettkämpfe werden im Rahmen des INFERNO Triathlons, das ganze noch eine Nummer härter (Schwimmen im Thuner See: Thun – Oberhofen, Distanz 3.1 km; Rennrad: Oberhofen – Grindelwald, Distanz 97 km, Steigung 2145 m; Mountain Bike: Grindelwald – Stechelberg, Distanz 30 km, Steigung 1180 m und ein abschließender Berglauf zum Schilthorn über 25km und 2175 Höhenmeter) durchgeführt.

 
LahnLaender Matthias Wagner hat diesen mörderischen Wettkampf schon vor Jahren einmal gefinished und beschränkte sich dieses mal “nur“ auf den Halbmarathon Berglauf. Die Strecke führt
von Lauterbrunnen (795 Meter über Meer) nach Mürren (1640) und dann aufs Schilthorn (2970).
"Der teuflische Berglauf" ist mit 2175 Metern Steigung die große Herausforderung für Bergläufer/innen.

Der Start befindet sich beim Camping Jungfrau, direkt unterhalb des Staubbachfalls, dem Wahrzeichen des Lauterbrunnen-Tals. Die ersten 11 Kilometer präsentieren sich noch ziemlich "harmlos", mit rund 800 Höhenmetern eher zum “Einlaufen“. Gleich nach dem Sportzentrum Mürren geht's zur Sache. Mit der Höhenlücke stellt sich den Kraxlern eine erste Wand in den Weg. Nach dem nochmals um zwei Kategorien steileren Kanonenrohr wartet eine zwei Kilometer lange, flache Geröllhalde, ehe die Athletinnen und Athleten im rund 1,5 Kilometer langen Schlussaufstieg zum Schilthorn-Gipfel nochmals happige 400 Höhenmeter bewältigen müssen.

Matthias Wagner            2:51.34,8                     74. gesamt von 280 Teilnehmern

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23.08.2008 - 7. Heuchelheimer Mitternachtslauf

Mit einem Teilnehmer Rekord endete am vorletzten Augustwochenende der Heuchelheimer Mitternachtslauf. Fast 700 Sportler stellten sich den verschiedenen Streckenlängen, alleine 200 davon dem um 23:40 gestarteten 10km Mitternachtslauf. Wie in den Jahren zuvor fand das Spektakel eine erfreulich große Resonanz bei den Heuchelheimer Anwohnern, die mit Windlichtern, Fackeln, teilweise sogar schon Weihnachtsbeleuchtung die Strecke illuminiert hatten. Vom Streckenrand und aus zahlreichen Gärten und Hofeinfahrten feuerten die Heuchelheimer die Läufer an und nutzten die Stimmung zu spontanen nächtlichen Sommerpartys. Im Start/Zielbereich der Wilhelmstrasse moderierte der überregional bekannte Veranstaltungssprecher Arthur Schmidt in seiner unnachahmlichen Art die Staffelläufe, die Kinder und Jugendläufe, das 5km Rennen und als Höhepunkt die 4 mal zu durchlaufende 2,5km Runde des Hauptlaufes.

Im Bambinilauf erzielte Rahel Rauber über 600m eine Zeit von 3:19 und Josua Rauber lief die 5km Distanz in 26:13. Im 10km Lauf waren die LahnLaender mit 14 Teilnehmer/innen dabei und wir ließen uns die Gelegenheit nicht nehmen bei Daniel Sack die Veranstaltung mit mitgebrachten Salaten und einigen isothonischen Weizenbieren ausklingen zu lassen. Den Gesamtsieg der Damen erzielte unangefochten und mit über einer Minute Vorsprung Isabelle Gath in 39:11, die beste Platzierung der Männer erzielte Gunnar Klös mit dem 7. Gesamtplatz in 36:39. Herzlichen Glückwunsch!

Alle Ergebnisse der LahnLaender:

 

Isabelle Gath                0:39:11,7                      1.Platz gesamt

Kathrin Brückmann        0:43:42,5                      3.W20

Susanne Martin             0:46:43,8                      2.W35

Petra Wagner               0:53:45,9                      3.W50

Beate Schmitt-Pirker     0:54:00,4

 

Gunnar Klös                 0:36:39,3         

Marc Hofmann              0:38:16,6                      2.M30

Daniel Sack                  0:38:36,6                      3.M40

Markus Simon              0:38:47,6

Karsten Valentin           0:38:49,7

Stephan Schiek            0:40:02,4

Rene Wolf                    0:40:28,2

Kai Druschel                 0:43:07,9

Uwe Druschel               0:43:25,0

Eberhard Lepper            0:45:59,1

Jörn Pirker                    0:54:01,4

die beiden bestplatzierten LL, Isabelle und Gunnar

 

Daniel im Leolook und Marc

Uwe, nun auch mit Stützstrümpfen und Rene, Man in black

unser kleiner, aber feiner Fanblock

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23.8.08 - Stadtlauf Bruchköbel

Ebenfalls an diesem Wochenende war der 25. Bruchköbeler Stadtlauf, an dem Markus Lehr mittlerweile regelmäßig teilnimmt und nach einem 2. Gesamtplatz in 2006 und dem Gesamtsieg in 2007 seinen Titel verteidigen wollte. In einer Zeit von 1:20:47 gelang ihm das eindrucksvoll mit deutlichem Abstand auf den Zweitplatzierten. Herzlichen Glückwunsch!

Markus beim Zieleinlauf

  • Sonntag 6. Juli 2008- Ironman Europe in Frankfurt

    7:00 am Langener Waldsee. Über 2000 Triathleten/innen stürzen sich in der Auftaktdisziplin des Ironman in die Fluten und bringen die Wasseroberfläche zum brodeln. 3,8km Schwimmen, 180km Rad und ein Marathonlauf von 42,2km liegen noch vor Ihnen. Wie in den Jahren zuvor, stellen sich auch wieder zwei LahnLaender dieser körperlichen, wie auch mentalen Herausforderung. Silke Fiedler und Peter Döring haben sich mit unzähligen Trainingseinheiten im Schwimmbad, auf dem Rad und beim Laufen fast ein Jahr lang auf diesen Tag vorbereitet und Sie sind auf den Punkt topfit. Für Silke läuft dieser Wettkampftag optimal und Sie wächst über sich hinaus. Schon nach 1Stunde 7Minuten wechselt sie aufs Rad und spult die 180km souverän in unter 6 Stunden ab. Danach noch der Marathon unter 4Stunden. Eine Leistung, die nur derjenige wirklich einordnen kann, der schon einmal einen Marathon unter 4Stunden gelaufen ist!

    Silke, schon nach dem Schwimmen gut drauf!

     

    Peter lässt es insgesamt etwas ruhiger angehen, findet seinen eigenen Rhythmus und liefert ebenfalls ein in allen Disziplinen ausgeglichenes Rennen ab.

    Peter Döring auf der Marathonstrecke

     

    Ergebnisse           Gesamtzeit   Splits: Schwimmen/Rad/Lauf (ohne Wechsel)

     

    Fiedler Silke         10:56.53,5     1:07.36/5:49.46/ 3:49.48

    Peter Döring         12:57.45,9     1:30.18/6:45.53 /4:22.36

     

    Silke im Ziel, immer noch vollkommen locker.

     

    Nach knapp unter 11Stunden läuft Silke unter dem tosenden Beifall der zahllosen Zuschauer und speziell der mitangereisten Fans am Frankfurter Römer ins Ziel ein. Der emotionale Höhepunkt eines harten Arbeitstages. Am Ende heißt es Platz 6 in der Altersklasse F40, Platz 47 im Gesamtfrauenklassement                           und ...

    die Qualifikation für die legendären Ironman Weltmeisterschaften am 11. Oktober auf Hawaii!!

    Aloa Silke, wir wollen Dich in Kona finishen sehen!

     

  • Samstag, 14.06.2008 – 24. Moret Triathlon über 2000m Schwimmen, 84km Rad und 21,1km Laufen in Münster bei Dieburg.

    Beim Start der 350 Teilnehmer am Hardt-See in Babenhausen waren mit 20°C Wasser und Luft die Bedingungen ideal und auch der obligatorische Gewitterregenguss der letzten Jahre fand diese Mal nicht statt. Die Radstreckenführung musste zwar nach einem Erdrutsch leicht verändert werden und bescherte den Triathleten eine zusätzliche knackige Steigung auf der Umleitung, bevor es auf die drei Laufrunden des Halbmarathons ging. Im Wechsel- und Zielbereich hatte der VfL-Münster eine familiäre Atmosphäre geschaffen, die von allen fast schon als Triathlon-Party erlebt wurde. Die Siegerehrung mit Verlosungsprogramm rundete am Abend eine gelungene Veranstaltung ab, bei der auch die Athleten der LahnLaender wieder gute Ergebnisse ablieferten.

     

    Bernd Bremser              4:38:39             33:52/2:32:16/1:32:30

    Dirk Schmitt                  4:57:23             38:25/2:45:43/1:33:14

    Jörg Fiedler                   5:08:24             34:24/2:56:17/1:37:42

    Peter Döring                  6:05:58             43:53/3:25:41/1:56:23

     

    Silke Fiedler                  5:08:13             35:02/2:55:04/1:38:06

    Susanne Martin             6:03:26             44:05/3:16:02/2:03:18

     

    Silke erzielte mit dem 3. Platz in der Altersklasse W40 einen Podestplatz und durfte sich auch noch über den Tombolahauptgewinn, einen Hubschrauberrundflug, besonders freuen.

     

  • 15. und 29. Juni 2008, Hessenmeisterschaften Bahn über 5000m und 3000m. 

    2 Qualifikationen, 2 Starts, 2 Bronzemedallien, so lautet die tolle Bilanz von Isabelle Gath bei ihren ersten Teilnahmen auf der Bahn bei hessischen Meisterschaften.

     

    Als Testlauf für die am 29.6. stattfindenden Hessenmeisterschaften über 3.000 m eingeplant, startete Isabelle bereits am 15.6. in Wetzlar im Wettbewerb der 2 Jahre älteren Weiblichen Jugend A über 5.000 m, ohne sich im starken Feld wirklich Hoffnungen auf eine gute Platzierung zu machen. So ging vorne auch gleich mächtig die Post ab und die Gegnerinnen machten bei Sonne und hohen Temperaturen unglaublich viel Tempo. Isabelle hielt sich an ihr eigenes Tempo und lief sicher im vorderen Mittelfeld Rang 5. In den Schlussrunden konnte Sie sich noch auf den dritten Platz vorarbeiten lief völlig überraschend in einer Klassezeit von 19:11 min den Bronzerang sicher nach Hause.

    2 Wochen später, am 29.06.08 einen Tag nach dem LahnLaender, den Isabelle wegen der HLV-Pflichtteilnahme an hessischen Meisterschaften leider streichen musste, ging es dann an die nordhessische Grenze nach Hofgeismar. Bei sehr hohen Temperaturen und strahlendem Sonnensschein ging es nun in Isabelles Jahrgang, der Weiblichen Jugend B, um den Titel auf der 3.000 m Strecke.   

    Die 3.000 m sind für Ausdauerathleten sehr schwierig zu laufen, denn hier kommt es neben der guten Ausdauer auch auf hohe Grundschnelligkeit und einen starken Endspurt an. Im Unterschied zu Wetzlar, wo sich das Feld gleich auseinander gezogen hatte, musste Isabelle erstmals auch im Feld ihren Platz behaupten. Mehrfach geschubst und getreten war es nicht gerade ein Lauf, an den sich Isabelle gerne erinnern wird. Isabelle sicherte erneut einen hervorragenden 3. Platz.

  • 8. Juni 2008, Triathlonligaauftakt im Bürgerpark Darmstadt

    Mit dem zum 20. Mal ausgetragenen Darmstädter Bürgerpark Triathlon begann am Sonntag bei strahlendem Sonnenschein die offizielle Wettkampfsaison in der hessischen Triathlon Liga. Erstmals war das Team LahnLaender Heinz Bike nach dem letztjährigen Aufstieg in der 2. Herren Hessenliga neben den heimischen Vereinen vom TSV Krofdorf-Gleiberg und ASC Dillenburg am Start und es wird sicher spannend werden, ob die LahnLaender in der höheren Klasse auf einem halbwegs sicheren Mittelfeldplatz bestehen können.

    Eine verdiente Erfrischung nach dem Wettkampf für Marc           Hanna Pirnack, Lisa Scheibel, Manuela Stiebig und Jana 

    Hofmann, Jörg Fiedler, Bernd Bremser und Matthias Wagner      Quitteranova.

     

    Für die LahnLaender Damen wurde kurz vor Ligabeginn noch eine Startergemeinschaft mit den Damen des TSV Krofdorf-Gleiberg eingerichtet, womit man dann in der 1.Hessenliga Damen starten konnte.Die Streckenlängen betrugen für alle 750m Schwimmen, 20km Rad auf gesperrter Strecke und 5,2km Laufen. Alle Streckenabschnitte sind in Darmstadt flach, was nicht mit einfach gleichzusetzen war. Besonders auf der Radetappe musste von vorne herein Druck gemacht werden und jedes noch so kurze Nachlassen bedeutete den Verlust von Plätzen. Ergebnisse: 

    1. Hessenliga Damen:               Gesamtzeit       Splits Schwimmen/Rad/Lauf

    Quittnerova, Jana                      1:14:52,30        11:11/38:04 /25:37

    Scheibel, Lisa                           1:19:21,00        13:46/??/??

    Pirnack, Hanna                         1:24:53,40        13:55 /40:30/30:27

    Stiebig, Manuela                       1:29:52,20        16:24/43:25/30:01

     

    2. Hessenliga Herren

    Bremser, Bernd                        1:08;06,10        13:25/33:01/21:39

    Wagner, Matthias                     1:13:01,20        14:56/36:33/21:31

    Fiedler, Jörg                             1:14:03,20        13:59/37:37/22:26

    Marc Hofmann                          1:15:02,40        15:00/37:06/22:55

     

    Die Damen der Startergemeinschaft erzielten noch vor den lokalen Rivalinnen von TV Braunfels (Platz 10) und Triflow Bad Endbach (Platz 12) einen beachtlichen 7 Platz in der Tabelle. Die Herren in der 2. Hessenliga belegten Rang 11 und stehen somit gerade nicht auf einem Abstiegsplatz.

     

  • 18. Mai und 1.Juni 2008, Werner Weber glänzt mit Top Platzierungen beim Oberhessen Volkslauf in Staufenberg und beim Fronhäuser Dorflauf. Zur 40. Auflage hatte man sich in Staufenberg etwas Besonders einfallen lassen und bot der Läuferschar erstmals einen Marathon an.Für all diejenigen, denen 10 Kilometer zu kurz und 42 zu lang waren, wurde dieses Mal zusätzlich ein Halbmarathon angeboten. Wie die 10 Kilometer und der Marathon wies auch der Halbmarathon einige Höhenmeter auf. Am Ende wurde es eine knappe Entscheidung. Mit wenigen Sekunden Vorsprung entschied Hasan Jonuzaj (MTV Gießen) das Rennen in 1:23:39 für sich, dicht gefolgt von Werner Weber (LahnLaender Lahnau) in 1:23:51. In Fronhausen erzielte er in 36:25,5 über 10km den 2.Platz in der M45

  • 12. Mai 2008, 22. Krofdorfer 10km Lauf an Pfingstmontag,

    Die LahnLaender haben in Krofdorf praktisch ein Heimspiel und entsprechend groß war die Beteiligung. Zählt man auch diejenigen mit Zweitvereinen hinzu waren insgesamt 17 LahnLaender am Start. Neben Isabelle Gath waren wieder ganz vorne mit dabei: Werner Weber und Norbert Kern mit je einem 2. und 3. Platz in der M45. Eine Unachtsamkeit eines nachfolgenden Läufers führte zu Sturz von Markus Lehr, der danach seinen Rhythmus nicht mehr fand und den Wettkampf leider abbrechen musste. Wie weit man sich bei einem Zehner verausgaben konnte zeigte eindrucksvoll Gunnar Klös, der sich beim Zieleinlauf sein Frühstück nochmals durch den Kopf gehen lies, während andere weit weniger angestrengt, noch lächelnd die letzte kurze Steigung bis zu Zielkanal nahmen. Im Damenfeld hatte sich Isabelle Gath einiges vorgenommen. Lange in Führung liegend, musste sie sich in einem Herzschlagfinale, ähnlich dem letztjährigen Ironmanfinale der Damen zwischen Nicole Leder und Andrea Brede, noch auf den letzten Metern der 10km Seriensiegerin der letzten Jahre, Susanne Hainbach in 39:13 geschlagen geben. Aber die Duftmarke ist nun im ersten Aufeinandertreffen der beiden gesetzt und es dürfte nicht mehr allzulange dauern, bis Isabelle hier die Nase vorne hat.

  • 3. und 4.Mai 2008, Altersklassensiege für Norbert Kern (M45) in 24:29 beim Greifenstein Berglauf und beim Busecker Halbmarathon für Markus Lehr 1:28:45 (M35) und Werner Weber 1:24:48 (M40) 

  • 26. April 2008, Überlegener Sieg für Isabelle Gath bei den Hessischen Meisterschaften über 10 km                                        Hessische Straßenlaufmeisterschaften und 26. Marburger-AHRENS-Stadtlauf "Rund um die Stadthalle"

    In einer Klassezeit von 39:28 min gewann Isabelle die Hessischen Meisterschaften der weiblichen Jugend B über 10 km in Marburg und lies dabei die anderen mit Siegambitionen angereisten Teilnehmerinnen, darunter auch die Titelverteidigerin, mit fast 3 min hinter sich.  

    In Topform, gezielt von Karl-Heinz Lüdemann auf diesen Tag vorbereitet, durfte Isabelle erstmals so richtig zeigen, zu welchen herausragenden Leistungen sie fähig ist. Bei doch recht warmen Temperaturen aber wenig Wind und trockener flacher Strecke galt es zunächst, sich im dichten, stark besetzten Feld aller Frauen (und Männer ab M50) eine gute Startposition zu erobern.

    Taktisch hervorragend erlief sich Isabelle auf den ersten Kilometern gleich 1 Minute Vorsprung, so dass ihre Gegnerinnen schon bald den Sichtkontakt abreißen lassen mussten. Kritisch wurde es allerdings noch mal in der Mitte des Rennes, als Isabelle plötzlich mit heftigem Seitenstechen zu kämpfen hatte. Aber Isabelle biss im Stile eines echten Champions auf die Zähne, zeigte allen ihren großen Kampfgeist und hielt auch unter heftigen Schmerzen ihren Vorsprung konstant.

    Auf den letzten Kilometern lief es dann wieder besser und der Sieg war Isabelle nicht mehr zu nehmen. Jetzt schauten wir am Straßenrand alle nur noch gebannt auf die Uhr. Würde Isabelle die Qualifikationszeit für den Hessenkader von 40:15 min knacken oder sogar in die für viele Frauen unerreichbare 3X:xx-Klasse aufsteigen? Mit einem ganz starken letzten Kilometer in 3:47 min gab Isabelle noch mal richtig Gas, schaffte beide Marken und setzte sich mit einer Zeit von 39:28 min an die hessische Spitze. Wie gut diese Zeit an diesem Tag war, zeigte auch die Tatsache, dass während die Titelverteidigerin Jennyfer Jung und die bei der Cross-HM im Februar noch unmittelbar vor Isabelle platzierte Hanna Fiedler im Kampf um Platz zwei völlig fertig ins Ziel taumelten und von ihren Betreuern gestützt werden mussten, Isabelle bereits wieder locker mit uns scherzte und ihre Cola genoss.

     

    Herzlichen Glückwunsch an Isabelle zum Titel “Hessischer Jugendmeister“!   

     

  • 25. April 2008, Weizenbiertest, die alte Ordnung ist wieder hergestellt ....

  • 20. April 2008, Weiltalwegmarathon, Klassensieg für Werner Weber, Alle LahnLaender unter vier Stunden im Ziel!

    Der Weiltalweg Landschaftsmarathon über 42,2km von Schmitten/Taunus nach Weilburg/Lahn gehört mittlerweile zu einem der Jahreshöhepunkte der LahnLaender und dementsprechend viele Anmeldungen aus unseren Reihen lagen vor. Mit Frank Peschke, Jörg Fiedler, Karsten Rauber, Herger Alt, Ottar Förster, Erich Koch, Kai-Uwe Druschel, Werner Weber und Holger Medenbach waren es 9 Einzelstarter. Und unsere Damen Staffel der “LahnLaender Mädels“ mit Kristina Zerfass, Simone Peschke, Sabine Becker-Brück und Petra Wagner.

    Bei anfänglich kühlen Temperaturen herrschten für die Marathonis fast ideale Bedingungen, denn erst am Nachmittag riss die Wolkendecke auf und die Sonne spendete erstmals seit Wochen wieder einmal etwas frühlingshafte Temperaturen. So stand’ s auch auf der Rückseite der Finishermedaille, die jeder Teilnehmer in Empfang nehmen durfte: “Lauf in den Frühling"

    Werner Weber konnte seine 6. Teilnahme beim 6. Weiltalmarathon, bei denen er in seiner Altersklasse bisher immer ganz vorne dabei war, erstmalig mit einer neuen Bestzeit und dem Altersklassensieg in der M45 krönen!

    Laut Veranstalter war die durchschnittliche Laufzeit aller Marathonis ziemlich genau 4 Stunden. Das heißt die teilnehmenden LahnLaender haben alle Zeiten deutlich unterhalb dem Durchschnitt gelaufen. Hier alle Resultate:

     

    Werner Weber                          02:53:49,8        Platz 9 gesamt und Platz 1 W45

    Jörg Fiedler                              03:25:43,8

    Frank Peschke                         03:32:02,6

    Ottmar Förster                          03:34:19,7

    Holger Medenbach                    03:37:58,4

    Herger Alt                                03:43:03,6

    Kai-Uwe Druschel                     03:45:07,9

    Erich Koch                               03:53:24,6

    Karsten Rauber                        03:57:42,0

     

    Die Damenstaffel schaffe die 42 km in 4:05:43

  • 13.März 2007, LahnLaendermitgliederversammlung

    Kanpp über 30 LahnLaender, also rund 25% der Mitglieder, konnte Karsten Rauber am Donnerstagabend 13. März  zu unserer Mitgliederversammlung in der Hausstäder Mühle begrüßen. In gewohnt souveräner Form ließ er nochmals die Highlights der vergangenen Saison Revue passieren und gab einen Ausblick auf die Aktivitäten für 2008. Der formelle Teil mit dem Bericht zu unseren Finanzen, der Kassenprüfung und Vorstandsneuwahlen konnte zügig und ohne die in vielen anderen Vereinen augenfälligen Probleme bei der Besetzung von Vorstandsfunktionen durchgeführt werden. Alle Amtsinhaber wurden bestätigt und der Vereinsvorstand der LahnLaender besteht damit weiterhin aus:

     

    Karsten Rauber             Vorsitzender                 neu gewählt bis 2010

    Jörg Fiedler                   stellv. Vorsitzender        gewählt bis 2009

    Kai Druschel                 Schatzmeister              neu gewählt bis 2010

    Eberhard Lepper            Schriftführer                  gewählt bis 2009

    Silke Hofmann              Beisitzerin                    neu gewählt bis 2010

    Norbert Kern                 Beisitzer                       gewählt bis 2009

    Werner Weber              Sportkoordinator            neu gewählt bis 2010    

    Uwe Druschel               Abt.leiter Triathlon         gewählt bis 2009

    Petra Wagner               Kassenprüferin              neu gewählt bis 2010

    Katja Künz                   Kassenprüferin              gewählt bis 2009

     

    Für das hervorragende und weit über das übliche Maß hinausgehende Engagement für die LahnLaender, als einer der “Väter“ des Schülerduathlons, Jugendtrainer in der Ausdauer AG und Trainer im montäglichen Lauftechniktraining, erhielt Karl-Heinz Lüdemann eine offizielle Ehrung mit einem Unikat des “LahnLaender Stirnbandes“ und einen Gutschein für unsere neuen Wettkampfklamotten. Er wird uns aus beruflichen Gründen leider, zumindestens räumlich, verlassen und steht damit für die Leitung des Trainings nicht mehr zur Verfügung. Die Ausdauer AG  mit der Lahntalschule wird Silke Fiedler übernehmen, für das Montagstraining sind wir noch auf der Suche nach einem qualifizierten Trainergespann.

    Eine kleine Anerkennung für seinen unermüdlichen Einsatz in seiner sehr erfolgreichen Suche und Bindung von Sponsoringpartnern für die Triathlonabteilung erhielt Bernd Bremser mit einem - noch leeren Sparschwein - und einer guten Flasche Sekt.

  • Sonntag, 28.10. 2007, die LahnLaender beim Frankfurt Marathon                      

    Wilfred Kigen aus Kenia hat am Sonntag zum dritten Mal in Folge den Frankfurt-Marathon gewonnen. Der 31-Jährige unterbot dabei in 2:07:55 Stunden den von ihm gehaltenen Streckenrekord um 34 Sekunden. Kigen setzte sich auf den finalen Kilometern durch die Frankfurter Innenstadt von seinem Landsmann Hosea Rotich ab, der in 2:08:10 Stunden ebenfalls unter der bisherigen Bestzeit blieb. Dritter wurde mit Sammy Kurgat ein weiterer Kenianer. Das Damen-Rennen gewann die Deutsche Melanie Kraus in 2:28:54 Stunden vor der Russin Swetlana Zakarowa und Otterbu Melkevik aus Norwegen, die beide auch noch unter der 2:30-Stunden-Schallmauer blieben.

    Schon fast traditionell nehmen die LahnLaender den Frankfurt Marathon als "Heimspiel" war und erzielten auf der etwas modifizierten Strecke ebenfalls klasse Ergebnisse. Mit Markus Lehr in 2:47:24 nur knapp über seiner persönlichen Bestzeit und Silke Fiedler in Bestzeit 3:24:09 setzten die beiden amtierenden LahnLaender schon einmal die Duftmarken für 2008. Werner Weber, sowie unser Neumitglied Daniel Sack (MNr.111) blieben noch deutlich unter 3 Stunden. Aber auch alle anderen Ergebnisse können sich sehen lassen. Mehr ...

     

  • 29. September 2007, 3. Lahnauer Schülerduathlon ... mehr

  • Samstag, 9.9. 2007, Werner Weber siegt in Garbenteich über 30km                                                                                              Der 28. Volkslauf des SV Garbenteich ist einer der Höhepunkte im Vorfeld der bevorstehenden Herbstmarathons.Über 400 Finisher passierten den Zielbogen in den 30km, 22km und 10km Wettbewerben. In den letzten Jahren zeichnete sich ein eindeutiger Trend zum SVG-Dreißiger ab. So trafen sich über 250 Starter alleine auf dieser Strecke bei optimalen Bedingungen (kühl, windstill), darunter 70 Frauen, um sich auf die Herbstmarathons vorzubereiten. Die Faustregel lautet, dass ein Dreißiger im Renntempo zu der Marathonvorbereitung zählt.  Thomas Schaukal gewann die M40 und den Lauf in 1:54,57 Stunden vor Matthias Huppmann (LGV Marathon Gießen/1:57,46) und M45-Sieger Werner Weber in 1:59,24. Das große Frauenfeld führte die Alten-Buseckerin Renate Fritz (W45) an. Sie siegte in 2:21,42 Stunden. Es folgten W30-Siegerin Silke Feierabend (LG Aßlar-Werdorf/2:22,04) und W40-Siegerin Gabi Schubert (TSV Treis/2:22,27). Unmittelbar danach Silke Fiedler auf Gesamtrang 5 in 2:23:38, alle Ergebnisse ...

  • 31.8. bis 2.9.2007, LahnLaender "Zelten" am Heisterberger Weiher, siehe unter ...

  • Sonntag, 26. 8. 2007, Team LahnLaender Heinz Bike steigt auf!                                                                                                      

    Mit einem 4. Platz während des letzten Ligawettkampfes, dem V-Card Triathlon in Viernheim sicherte sich das Triathlon Team LahnLaender Heinz Bike den Aufstiegsplatz in die 2. hessische Triathlonliga. 

    Standen die LahnLaender Triathleten um unseren Abteilungsleiter Uwe Druschel nach dem Triathlon in Bad Arolsen am vorletzten Wettkampftag noch auf Platz 6, gab es zwar nur noch eine geringe, aber dennoch mögliche Chance zum Aufstieg in die 2. hessische Triathlon Liga. Mit durchweg guten Leistungen in Viernheim gelang das auch eindrucksvoll. Über die olympische Distanz von 1,5km Schwimmen ohne Neo im Hemsbacher Wiesensee, der sehr anspruchsvollen 46km Radrunde durch den Odenwald mit Steigungen bis zu 15% und einer 10km Laufrunde durch den Viernheimer Wald schafften die LahnLaender den vierten Platz und konnten damit an den direkten Konkurrenten vom TSV Kirchhain und dem TriTeam Gießen vorbeiziehen. Am Ende reichte es in der Ligatabelle ebenfalls für Platz 4 und damit für einen Aufstiegsplatz.

    Dieses Mal ohne jegliche Pannen und alle im korrekten Wettkampfoutfit erreichten alle LahnLaender das Ziel. Allen voran wieder Jochen Horz mit Gesamtplatz 11. Vor dem Wettkampf musst er allerdings noch Karl-Heinz “scharfen“ Ceck-In in die Radwechselzone über sich ergehen lassen und schaffte dann wohl mit richtig Wut und Adrenalin im Bauch eine Zeit von 2:42:49, gefolgt von Dirk Schmitt in 2:52:31 und Bernd Bremser 2:54:16. Uwe Druschel in 3:03:14 und Martin Nissel in 3:10:53 komplettierten die Mannschaftsleistung.

  • Samstag, 21. 7. 2007, 5. Nizza-Triathlon in Greifenstein-Nenderoth                                                                                            Es sollte eigentlich ein schöner Sommertag mit einem kleinen Wettkampf über die Volkstriathlondistanz von 0,4-18-4km werden und die Veranstalter hatten extra die Radstrecke wegen eines Radunfalls beim letzten Nizzaman “entschärft“. Es kam doch alles anders. Erfrischender Dauerregen und ein brettharter, teilweise gemeingefährlicher Moutainbike Radparcours begrüßten uns in Nenderoth, dem selbsternannten Nizza des Westerwaldes. Etwa 140Teilnehmer (120 Einzelstarter und 20 Staffeln) – vor 5 Jahren hat man einmal mit 17 Teilnehmern diesen Wettkampf begonnen – stürzten sich um 16:00Uhr in die trüben Fluten des Probbacher Waldsees. Das mit dem Stürzen sollte dann auf der Radstrecke weitergehen, etliche Teilnehmer legten sich auf der aufgeweichten, schwierigen Radstrecke ab. Die LahnLaender überstanden das alle unbeschadet, aber soviel Dreck haben bisher die Wenigsten bei einem Wettkampf geschluckt. Entsprechend sahen Athleten und Räder nach dem Wettkampf aus.    Ergebnisse ..

  • Samstag 14.7.2007,   24. Waldecker Edersee-Triathlon                                                                                                                 Sein Wettkampfdebut in der 3.Hessenliga gab unser neu formiertes Triathlon Team LahnLaender Heinz Bike. Auf dem anspruchsvollen Kurs mit 1,5km Schwimmen im Edersee, 46km Rad bestückt mit einigen knackigen Steigungen und dem profilierten 10km Lauf bei dann nachmittags sengender Hitze, lieferten die Lahnlaender Bernd Bremser, Dirk Schmitt, Martin Nissel, Jörg Fiedler und Christoph Sprick ein ordentliches Ergebnis ab und konnten sich direkt auf dem 6. Platz von 17 Ligateams platzieren. In der offenen Klasse startete Silke Fiedler, die sich gegenüber letztem Jahr um glatte 16 Minuten verbessern konnte und belegte den 4. Platz in Ihrer Altersklasse. Mit den Mannschaften von Rüsselsheim, Neukirchen, Gießen, Elz und Kronberg konnten sich fünf sehr starke Triathlon Teams vor uns in der Tabelle etablieren und es wird wohl schwer, aber nicht unmöglich werden sich auf einen der vier vorderen Aufstiegsränge vorzuarbeiten. Nach insgesamt drei Wettkämpfen - zwei folgen noch im August in Arolsen und Viernheim - wird man sehen, gezählt wird erst am Schluß! Ergebnisse ..

  • 1. Juli 2007, Ironman Europe in Frankfurt   weiter ...

  • 30. Juni 2007, 13. LahnLaender 2007 Die letzte Woche vor dem LahnLaender – und wie wir sehen auch die Tage danach - waren wettertechnisch ja eigentlich ein Totalausfall und wir mussten etwas bangen, dass der LahnLaender 2007 nach der bisherigen Serie von 12 LahnLaendern mit Superwetter, sprichwörtlich ins Wasser fallen könnte. Aber wie in der Vergangenheit schon mehrfach bewiesen ist Petrus bei uns ja inoffizielles Vereinsmitglied und arrangierte uns optimales Läuferwetter mit moderaten Temperaturen. Knapp 50 Läuferinnen und Läufer folgten unserer Einladung im Wettstreit um den diesjährigen LahnLaendertitel.  Neben den Titelverteidigern der Vorjahre traten fast alle Aktiven der LahnLaender, einige Läufer von befreundeten Vereinen bis hin zu Hobbyläufern wie MdL H-J.Irmer an. Mit etwas Verspätung fiel um kurz nach 16:00 Uhr der Startschuss und bereits nach den ersten 16 Runden deutet sich an, dass die Dramaturgie der Vorjahre wiederholt werden würde. Silke Fiedler rollte das Damenfeld schon nach 23 Runden auf und errang den erwarteten Sieg.

     1. Silke Fiedler             00:43:45                       23 Runden

    2. Michaela Wolf            00:43:45                      22 Runden

    3. Stefanie Best             00:35:25                      17 Runden

     

    Währenddessen die Herren dann noch einiges an zusätzlicher Arbeit leisten mussten. Nachdem nach über einer Stunde, der drittletzte im Rennen verbliebene Norbert Kern ausgeschieden war, lieferten sich Werner Weber rund Markus Lehr einen noch 24 Runden (also fast 10km) dauernden Zweikampf.

    1. Markus Lehr              01:43:43                      62 Runden

    2. Werner Weber           01:43:43                      61 Runden

    3. Norbert Kern              01:04:06                      37 Runden

    Den vollständigen, wie immer mit vielen interessanten Randnotizen versehenen und amüsant zu lesenden Rennbericht des LL2007 von Karsten Rauber und alle Ergebnisse findet ihr hier ....

    Natürlich gab's abends auf der Grillhütte wieder unsere zünftige LahnLaender Feier und Wettkönig Karsten lies es sich nicht nehmen nach entsprechender Vorlage wieder einige (un)mögliche Wetten abzuschließen, weiter siehe ..

  • Moret-Triathlon am 9. Juni

    Das Triathlonteam LahnLaender-Heinz Bike startete mit 8 Teilnehmern bei der 23. Auflage des bekannten und beliebten Mittelsdistanz Triathlons in Münster bei Dieburg. Die Streckenlängen waren 2km Schwimmen im herrlichen Babenhäuser Baggersee, 84 km profilierte Radstrecke durch die Anhöhen des vorderen Odenwaldes und ein abschließender Halbmarathonlauf mit 21km. Trotz heftiger Unwetter in der direketen Umgebung von Münster blieb es während des Wettkampfes halbwegs trocken und es kühlte auf angenehme Wettkampftemperaturen ab. Für einige von uns war der Moret ein erster Leistungstest für die nun kommenden Hessenligaaktivitäten und den Ironman im Juli, für die anderen ein Herantasten an die persönlichen Limits. Die Ergebnisse der LahnLaender:

    Bernd Bremser              4:34:55             34:44 / 2:28:37 / 1:31:34

    Dirk Schmitt                  4:39:30             37:36 / 2:32:30 / 1:29:22      1.M25

    Uwe Druschel                4:47:45             35:36 / 2:39:08 / 1:43:00

    Marc Hofmann               4:55:30             34:52 / 2:39:53 / 1:40:44

    Jörg Fiedler                   5:10:24             35:17 / 2:49:13 / 1:45:53

    Silke Fiedler                  5:19:21             34:58 / 3:00:07 / 1:44:15       2.W40

    Eberhard Lepper            5:40:10             32:57 / 3:10:37 / 1:56:36

    Norbert Kern                 5:42:44              48:42 / 3:04:58 / 1:49:03

    Bernd Bremser und Dirk Schmitt, der in seiner Altersklasse den 1.Platze belegte, waren wieder einmal eine Klasse für sich und dürften für den Langdistanzwettkampf Ironman Europe in Frankfurt Anfang Juli bestens gerüstet sein. Ebenfalls in Bestform befand sich Silke Fiedler mit einem 2. Platz in der Altersklasse W40. Kuriosum am Rande, noch immer hält der älteste Teilnehmer der LahnLaender den internen Schwimmrekord. Das Triathlon auch in den Nachbarvereinen hoch im Kurs ist und vor allem auf sehr hohen Niveau betrieben wird, zeigen die Ergebnisse der mitangereisten Triathlonfreunde Jens Keller und Karsten Gürsch aus Naunheim und Daniel Sack aus Heuchelheim.

    Daniel Sack                 4:26:08              30:51/2:26:23/1:28:54

    Karsten Gürsch            4:5320               43:55/2:26:13/1:43:11

    Jens Keller                   5:06:06              40:18/2:40:07/1:45:40

  • Frühsommervolksläufe, Markus Lehr und Werner Weber sammeln Titel und Bestzeiten, sei es beim Oberhessenlauf in Staufenberg, Pfingstlauf in Krofdorf, Fronhäuser Dorflauf, dem Offenbacher Citylauf oder während der hessischen Senioren Meisterschaften in Selters. Beide setzen die Marken für den kommenden LahnLaender und es dürfte in 2007 sehr spannend werden, ob es Werner endlich einmal schafft an Markus vorbei zu kommen, alle Ergebnisse ...

  • 22. April 2007, Bestzeiten beim Weiltalwegmarathon, mehr ....

  • 15. März 2007, Bericht zur Mitgliederversammlung der LahnLaender

31 Anwesende, also 41% der erwachsenen LahnLaender Mitglieder, konnte unser Vorsitzender Karsten Rauber am Donnerstag, 15.3. zur jährlichen Mitgliederversammlung begrüßen. Neben einigen formellen Dingen bestimmte besonders der Jahresbericht und die Neuwahlen zum Vorstand den Ablauf. Nachfolgend ein Auszug aus dem Jahresbericht: 2006:

Während der letzten Mitgliederversammlung im März 2006 wird erstmals eine Frau in den Vorstand gewählt, in diesem Zusammenhang dankt Karsten Rauber allen Vorstandsmitgliedern und auch den zahlreichen Helfern während unserer Veranstaltungen für Ihren Einsatz.

Ebenfalls im März erhalten wir im Rahmen des Zukunftspreises des hess. Sports einen Anerkennungspreis für unseren Lahnauer Schüler Duathlon. Im April findet unser vierter Weizenbiertest mit dem Überraschungssieger “Licher Weizen“ statt. Der Weiltalmarathon als erste Jahreshöhepunkt im April mit zahlreichen Teilnehmern aus dem Verein, zeitgleich setzt Markus Lehr eine neue Marathonbestzeit von 2:49 in Bonn.

Im Mai erste Triathlonaktivitäten in Buschhütten und der schnelle Zehner in Krofdorf, Markus Lehr erzielt auch hier eine Vereinsbestzeit mit 35:31

Der Moret Mitteldistanztriathlon mit 7 Teilnehmern und der 12.LahnLaender mit den Siegern Markus Lehr und Silke Fiedler prägen den Juni.

Juli, der Ironman Germany in Frankfurt unter Beteiligung der LahnLaender Uwe Druschel, Marc Hofmann und Karl-Heinz Lüdemann, als Kontrastprogramm hierzu kurze Zeit später unter reger Beteiligung das “LahnLaender Zelten“ am Heisterberger Weiher.   

Im August Teilnahme am Volleyballturnier des TV05, leider erreichen wir nur den 3.Platz. Im September dann der Berlin Marathon mit über 20 LahnLaendern (Teilnehmer und Zuschauer)  und Ende September der 2. Lahnauer Schüler Duathlon mit rund 60 Teilnehmern.

Oktober, Frankfurt Marathon mit eher etwas frustrierenden Einzelergebnissen und die Gründung der Triathlonabteilung. Im November feiern wir unser kleines 5-jähriges Vereinsjubiläum im Clubhaus des TSV Atzbach und kurz darauf durchbrechen wir die 100-erMarke bei den Mitgliederzahlen.  Einhundertstes Mitglied ist Carmen Mosch-Lachnit, die während der Mitgliederversammlung mit einem Blumenstrauß und einem Einkaufgutschein nochmals besonders begrüßt wird. 

Der Jahresabschluss im Dezember war bei scheußlichem Wetter unsere Kärrnche Tour und das erste Jahres Highlight in 2007 markierte unsere Schifreizeit vom 6-13. Januar.

Aktuell haben wir 106 Mitglieder, davon 76 Erwachsene und 30 Kinder und Jugendliche, 

davon sind 41 Mitglieder weiblich und 65 männlich.

unter 20 Jahre haben wir             30 Mitglieder

im Alter 20-40                            39 Mitglieder

im Alter 40-50                            33 Mitglieder

über 50                                     4 Mitglieder 

 

Mit 183 Wettkampfteilnahmen in 2006 verteilt auf 57 Personen haben wir eine Wettkämpferquote von knapp über 50%

 

Der Kassenabschluß 2006 ergab moderate Mehrausgaben, die wir aber mit dem  Überschuss des Vorjahres kompensieren konnten. Die Kassenprüfer attestierten eine korrekte und transparente Kassenführung und der gesamte Vorstand wurde daraufhin einstimmig entlastet.

 

In einer ebenfalls einstimmig angenommenen Satzungsänderung wurde der rasanten Entwicklung des Vereins Rechnung getragen und der Vorstand entsprechend erweitert. Die anschließenden Neuwahlen bestätigten die bisherigen Funktionsinhaber, neu dabei ist Uwe Druschel, damit besteht der Vereinsvorstand der LahnLaender zur Zeit aus:

Karsten Rauber                        Vorsitzender

Jörg Fiedler                              stellv. Vorsitzender

Kai Druschel                            Schatzmeister

Eberhard Lepper                       Schriftführer

Werner Weber                         Sport- und Wettkampfkoordinator

Silke Bierau                            1. Beisitzerin

Norbert Kern                           2. Beisitzer

Uwe Druschel                         Abteilungsleiter Triathlon

 

Kassenprüfer sind                    Marc Hofmann und Katja Künz

  • 5.-13. Januar 2006, LahnLaender Skifreizeit im Zillertal, hier gibts mehr dazu ....

  • 28. Oktober 2006, Frankfurt Marathon

Lassen Sie sich begeistern von der Skyline Mainhattans, der drittschnellsten Strecke in Deutschland, dem roten Teppich mit anschließendem Zieleinlauf in der Frankfurter "Gud Stubb", der traditionsreichen Festhalle. Dies ist das außergewöhnliche Highlight und das einmalige Ambiente des Messe Frankfurt Marathon ...   So liest sich der Eingangstext auf der Webseite des Messemarathons in Frankfurt. Begeistern ließen sich am 28. Oktober von den 200.000 Zuschauern und den oben 
angepriesenen Rahmenbedingungen die LahnLaender:

Kern, Norbert                     3:13:43
Fiedler, Jörg                      3:38:46
Förster, Ottmar                   3:49:33
Döring, Peter                      3:56:50
Fiedler, Silke                      4:12:21
Lüdemann, Karl-Heinz        4:42:10

Irgendwie ist Frankfurt ein spezieller Marathon, fast alle der Teilnehmer hatten ihre liebe Not ab km 35 und blieben in etwa um etwa 8-10Min. über ihren regulären Möglichkeiten. War's die relativ warme Witterung, die windanfällige Strecke am Ende in den Hochhausschluchten in der Innenstadt, die elendig lange Mainzer Landstrasse, die Zeitumstellung, der Neumond? Frankfurt hat seine eigenen Gesetze, denn trotz der schnellen Strecke ist hier noch nie ein Weltrekord oder Bestzeit realisiert worden. 

  • 24. September 2006, Berlin Marathon

    Gleich 9 Marathonläufer der LahnLaender und eine etwa gleiche Anzahl Fans schnupperten am Wochenende die berühmte Hauptstadtluft. Neben einem strammen Kurzbesichtigungsprogramm am Samstag mit fast allen bekannten Berliner Sehenswürdigkeiten, stand Sonntags erstmals der Start einer größeren Gruppe LahnLaender beim Marathonlauf auf dem Programm. Der Berliner Stadtmarathon ist einer der renommiertesten Veranstaltungen dieser Art und hier hält auch der Kenianer Paul Tergat seit 2003 den Weltrekord über die 42,2km lange Strecke mit 2h04:55. In 2h05:56 erreichte der derzeit wohl populärste afrikanische Läufer, der Äthopier Haile Gebreselassie, trotz hochsommerlicher Temperaturen und ungünstiger Windverhältnisse zwar nicht die Weltrekordmarke, aber eine Jahresweltbestzeit und beendete damit die siebenjährige Dominanz der Kenianer in Berlin. Bei den Frauen zog seine Teamkollegin Gete Wami mit einer Siegzeit von 2:21:34 ebenfalls einen Schlussstrich unter eine japanische Erfolgsserie von sechs Siegen in Serie.

    Unter den Spitzenathleten und den Tausenden von Teilnehmern beim Marathon nahmen sich die 9 LahnLaender dann doch ziemlich bescheiden aus. Aber genau das macht mit die Faszination Marathonlauf aus. Denn alle, egal ob Profisportler oder Hobbyläufer, treten in einem gemeinsamen Wettkampf an und die LahnLaender haben dabei im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr ordentliche Ergebnisse  erzielt. Allen voran wieder einmal Werner Weber, der trotz leichter Verletzung mit einer Gesamtzeit von knapp unter drei Stunden brillierte und damit den Gesamtplatz 755 von fast 32.000 (!) Teilnehmern erreichte. Nachfolgend alle Ergebnisse:  

     

    Werner Weber                        02:59:29

    Torsten Weller                        03:20:54

    Kai Druschel                           03:20:54

    Karsten Rauber                       03:24:23

    Franco Fabrizio                      03:27:27

    Uwe Druschel                         03:38:01

    Ralf Neumann                        03:40:49

    Erich Koch                             04:24:43

    Martin Tafferner                     04:57:35

     

  • 23. Juli 2006, Karl-Heinz, Uwe und Marc beim Ironman Germany erfolgreich ....

  • 24. Juni 2006 , LahnLaender 2006, Silke Fiedler und Markus Lehr verteidigen bei tropisch heissen äußeren Bedingungen erfolgreich ihre Titel. Einen vorläufigen Rennbericht gibt's hier ....  

  • 7. Juni 2006, Standortbestimmung der Lahnlaender beim Moret Triathlon                                                                                   Zum 22. Male fand am Samstag 17. Juni der Moret Mitteldistanz Triathlon über 2km Schwimmen, 84km Rad und 20km Laufen in Münster bei Dieburg statt. Die LahnLaender hatten sich schon frühzeitig angemeldet und über das Jahr intensiv vorbereitet. Eine Top Veranstaltung, ein Super See zum Schwimmen, überhaupt eine gelungene Streckenführung, nette Leute, ein toller LahnLaender Fanblock und wieder einmal passendes, fast hawaiiähnliches Wetter. Welche Naturtalente in unserem Verein schlummern sieht man an Dirk, der es schafft ohne allzu viel spezielles Training und immer noch brustschwimmender Weise alle anderen LahnLaender hinter sich zu lassen und sich weit vorne zu platzieren. Nachfolgend alle Einzelergebnisse mit den Splits zum Schwimmen, Radfahren und Laufen: 

    Dirk Schmitt                   38:12/2:33:46/1:37:58                4h:49min:56sec, Platz 38 von über 250 Startern

    Marc Hofmann               34:06/2:38:20/1:43:05                4:55:31

    Uwe Druschel                 36:03/2:38:07/1:42:25                4:56:35

    Norbert Kern                  48:49/2:46:59/1:39:34                5:15:22

    Jörg Fiedler                   36:59/2:52:28/1:52:12                5:22:39

    Eberhard Lepper            33:25/3:01:27/1:53:39                5:28:31

    Kai Druschel                  43:26/3:05:23/1:54:01                5:42:50

  • Volkslauf Fronhausen

    Beim 22. Fronhäuser Volkslauf am Sonntag 11. Juni erzielten die LahnLaender auf der anspruchsvollen hügeligen Streckenführung des Halbmarathonwett-bewerbs wieder einmal Spitzenergebnisse

     

    Markus Lehr                  1:19:31             2.Platz M30 und 4.Platz Gesamteinlauf!!

    Werner Weber               1:23:42             2.Platz M45

    Rene Wolf                     1:29:54             5.Platz M40

    Martin Tafferner            1:35:39

    Herger Alt                     1:44:54

    Silke Fiedler                 1:46:49             4. Platz W35

     

  • 5. Juni 2006,  Volkslauf in Krofdorf

    Am Pfingtsmontag gab's in Krofdorf traditionell die schnelle 10km Strecke und kürzere Distanzen für die Kids. Aufgrund des harten Pfinsgtrainingslagers, speziell der gelungenen "Ganzkörpertrainingseinheit" am Abend des Pfingstsonntags bei Bernd und seinem 40-er Club war die Beteiligung der LahnLaender am Krofdorfer Lauf etwas schwächer als in den Vorjahren. Der Qualität sollte das kein Abbruch tun und so purzelten denn bei einigen die persönlichen Bestzeiten.

    Markus Lehr                  35:31            3. M30            + pers.Bestzeit (pB)

    Norbert Kern                  36:43            3. M40 + pB

    Werner Weber               36:53            3. M45

    Silke Fiedler                  44:58            pB

    Ottmar Förster               44:40

    Holger Medenbach        46:00

    Katja Rauber                  52:44            pB

    Cornelia Medenbach     55:35

     

    Bei den Kids traten Janis Fiedler und Joshua Rauber über die 1000m Distanz an

    Janis Fiedler                 4:35

    Josua Rauber                4:43

     

  • 7. Mai 2006, Triathlon Buschhütten
    Gleibergerlander walkt, Lahnlaender schwimmen, radeln und laufen, so hieß es am Sonntag 7. Mai! Zum Triathlon Wettkampfsaisonauftakt, zu dem sich traditionell die deutsche Triathlon Elite im Siegener Vorort Buschhütten einfand, waren auch 
    erstmals Mitglieder der LahnLaender Triathlonequipe am Start. Es galt die olympische Distanz, d.h. 1000m Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen zu absolvieren. Bei Sonnenschein und knapp +23° C - Buschhütten ist für seine widrigen Wetterbedingungen wie im letzten Jahr mit +3°C und Schneeregen berüchtigt - hatten die Teilnehmer ideale Bedingungen, abgesehen von einem etwas böigen Wind auf der für den Radparcours gesperrten Stadtautobahn.
    Nach der Schwimmdisziplin setzte sich Marc an die Spitze der drei LahnLaender, die er aber nach zwei Radrunden an den bekannt stark fahrenden Bernd wieder abgeben musste. Aber gezählt wird erst am Schluß und Marc und Dirk konnten beim 
    abschließenden Lauf noch einmal gegen durch einen Infekt etwas angeschlagenen Bernd kontern. Mit Platzierungen im ersten Drittel des über 300 starken Teilnehmerfeldes können alle drei LahnLaender mehr als zufrieden sein. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dirk, Marc und Bernd nach dem 2006-er Triathloneinstand 

  • 23.April 2006,  12 LahnLaender beim 4. Weiltalwegmarathon

    Es hat alles gestimmt beim vierten Weiltalmarathon: Wetter, Organisation, schöne Strecke, Stimmung und Drumherum. Der Lauf gehört mittlerweile zweifellos zu den schönsten Landschaftsmarathons in Deutschland. Wie bereits im letzten Jahr waren etwa wieder Tausend Läufer am Start. Es ist ein Punkt zu Punkt Marathon mit Start in Schmitten-Arnoldshain, von wo es auf dem Weiltalwanderweg durch den Naturpark Hochtaunus hinunter nach Weilburg geht. Hinunter ist wörtlich zunehmen, denn der Start liegt ca. 350 Meter höher als das Ziel in Weilburg. Doch wer denkt, es geht nur bergab, irrt gewaltig. Immer wieder folgen auf längere Bergabpassagen kleinere Anstiege, die mit fortschreitender Kilometerzahl schon mal zu Bergen werden können. Doch den einzigen längeren Berg, der zu bewältigen ist, hat man bei Kilometer 10 schon hinter sich.

    Der Weiltalmarathon ist ein Marathon für die Läufer der Region, das soll auch so bleiben. Keine eingekauften Spitzenathleten, keine „offiziellen Bestzeitenjäger“. Um Bestzeiten geht es hier den wenigsten, sie sind sowieso nicht bestenlistenfähig aufgrund des großen Höhenunterschieds zwischen Start und Ziel. Moderator Artur Schmidt aus Herborn hatte die Läufer um 9 Uhr 30 auf die Strecke geschickt und begrüßte sie später in Weilburg auch im Ziel. Die Temperaturunterschiede waren beträchtlich  während des Laufs. Zum Start war es noch leicht neblig und bewölkt, nach wenigen Kilometern kam bereits die Sonne hervor und im letzten Drittel wurde es richtig warm. Doch dank der Verpflegungspunkte alle 5km gab es keine Engpässe.

    Die Teilnehmer der LahnLaender 

    (oben, von links) Herger Alt, Holger Schmitt, Silke Fiedler, Christian Endlicher, Frank Peschke, Ralf Neumann, Martin Tafferner, 

    (unten) Jörn Pirker, Karsten Rauber, Werner Weber, Norbert Kern, Franco Fabrizio und Jens Keller (TUS Naunheim)  

    Im Ziel

    nach seinem ersten Marathon Herger Alt in  3:48:15, Frank Peschke verbessert seine Vorjahreszeit um fas 4 Minuten auf 3:28:13, Christian Endlicher erstmals für die LahnLaender in 3:26:26

    Es laufen ein

    Werner Weber auf Gesamtplatz 20 in 2:59:23, Holger Schmitt  in 3:53:11, ganze 5 Minuten schneller als 2005 und ganz entspannt Karsten Rauber in 4:48:37

     

    Hier kommen gerade

    Ralf Neumann in 3:47:48, Silke Fiedler mit beinahe der gleichen Zeit wie im Vorjahr 3:42:41 und Norbert Kern in 3:08:36

     

    Martin Tafferner lief ausgezeichnte 3:34:25 und Routiniers Franco Fabrizio 3:28:03 und Jörn Pirker 3:27:14  

    Wie Arthur Schmidt treffend bemerkte waren die LahnLaender in diesem Jahr nicht nur zahlenmässig eine starke Truppe, sondern auch was die Ergebnisse anging. Einige LahnLaender hatten sich ein bisschen was vorgenommen und sich über Monate auf diesen Lauf vorbereitet. So glänzte Werner mit einer Zeit unter 3Stunden und einem 20. Gesamtplatz und dem 3. Platz in der Altersklasse M45. Aber auch die nachfolgenden Läufer/innen der LahnLaender, bis auf Karsten, der wegen Trainingsrückstandes den Lauf als Trainingeinheit absolvierte,  brauchten sich mit Zeiten ausnahmslos unter 4 Stunden nicht zu verstecken.

  • 16. März 2006, Bericht zur LahnLaender Mitgliederversammlung.                                                                                    Pünktlich um 20:15 eröffnete unser Vorsitzender Karsten Rauber die Versammlung, zu der 22 Mitglieder anwesend waren. In seiner Begrüßungsansprache ließ er das Jahr 2005 und seine sportlichen Highlights nochmals Revue passieren. Angefangen mit diversen heimischen Volksläufen, über die Langstrecken Weiltalmarathon, Great Wall Marathon, Frankfurt Marathon, Valley of Fire Marathon, die Duathlons in Heuchelheim und Hermannstein, die Triathlons in Selters, Edersee, Giessen und der Ironman in Frankfurt. Nicht zu vergessen unsere eigenen Veranstaltungen der LahnLaender im Juni mit Silke Fiedler und Markus Lehr als Titelträgern und unser Schülerduathlon mit über 60 jugendlichen Teilnehmern im Oktober. Generell ergibt sich ein deutlicher Trend unserer Mitglieder zu den längeren Wettkampfstrecken und zu den Kombinationssportarten Duathlon oder Triathlon.            
    Die Planungen und Aktivitäten für 2006 tragen dem Rechnung. Schon jetzt sind die Langstrecken im Weiltal mit 14 Anmeldungen, dem Wetzlarer Marathon - falls er denn stattfindet- und dem Berlin Marathon mit ca. 10 Anmeldungen fest im Wettkampfprogramm der LahnLaender verankert. Sicher werden hier noch einige einschlägige Laufwettkämpfe kurzfristig hinzukommen, seien es im Frühjahr die Berglaufklassiker in Greifenstein oder der wiederauferstandene Dünsberglauf, die schnellen Zehner in Krofdorf oder Fronhausen, die Halbmarathons in Giessen und Marburg. Der Triathlonbereich entwickelt sich gut. Neben dem Beitritt zum Triathlonverband ist hier besonders das freitägliche Schwimmtraining mit regelmässig 8-10 Teilnehmern hervorzuheben. Fest eingeplante Wettkämpfe sind in diesem Jahr der Moret Triathlon (Mitteldistanz) mit 9 LahnLaendern, im Juli der Edersee Triathlon und wieder der Ironman Germany mit 3 LahnLaendern. Eigene Veranstaltungen sind natürlich der LahnLaender 2006 am 24. Juni, der 2.  Lahnauer Schülerduathlon am 30. September und im November unser kleines 5-jähriges Vereinsjubiläum.

    Der stellv. Vorsitzende Jörg Fiedler stellte einige Details der Kassenabrechnung vor. Es ist erfreulich, daß wir ein deutliches Plus in der Vereinskasse zu verzeichnen und damit in 2006 gute Möglichkeiten zur Umsetzung und Unterstützung unserer Planungen haben. Die Kassenprüfer Uwe Druschel und Andreas Gerhardt bestätigten die korrekte Kassenführung stellten den Antrag zur Entlastung des Vorstandes, der einstimmig angenommen wurde. Die Neuwahlen zur Vorstandsbesetzung brachten erstmals einige Veränderungen, da sich mit Erik Scheithauer und Michael Willig zwei verdiente Mitglieder aus der Vereinsarbeit zurückziehen werden. Darüber hinaus haben wir mit der neuen Funktion eines Sport- und Wettkampfkoordinators der ständig wachsenden Mitgliederzahl der LahnLaender auch personell Rechnung getragen.

    gewählt wurden:
    # Kai Druschel als Schatzmeister, der damit Erik ablöst.
    # Silke Bierau als Beisitzerin (und zur Verbesserung der Frauenquote innerhalb 
    des Vorstandes, denn 31 der 88 Vereinsmitglieder sind weibl.) als Ersatz für Michael.
    # Werner Weber als Sport- und Wettkampfkoordinator.
    # als weiterer Kassenprüfer wurde Marc Hofmann gewählt der turnusmäßig Andreas Gerhardt ersetzt.

    In der Vorschau auf die Saison 2006 wurden neben den schon o.a. Veranstaltungen und unseren ständigen Trainingszeiten (siehe Punkt 4 der LL-News) über folgende Termine informiert:
    7- 9. Juli LahnLaenderzelten, voraussichtlich wieder an der Ulmbachtalsperre.
    6.1.-13.1.2007 LahnLaender Skifreizeit, hierzu berichtete Jörg Fiedler, daß mit fast 50 Anmeldungen - obwohl genaues Reiseziel und Kosten noch nicht feststehen - die möglichen Plätze so gut wie ausgebucht sind. Die Planungen und Buchungen hierzu werden in den nächsten Wochen umgesetzt. Für einige wenige Teilnehmer ist noch Platz da, wer noch dabei sein möchte, meldet sich bitte schnell bei Jörg (06441/962991)

  • 14.Januar 2006, LahnLaender Kärrnche Tour.  In diesem Jahr nicht als Jahresabschluss sondern als Auftakt einer ganzen Reihe von geplanten Aktivitäten. Hierzu  ein Auszug aus dem Grußwort zum Saisonauftakt von Karsten:

Hallo LahnLaender und Freunde,

2006 dürfen wir mit "5 Jahre LahnLaender" das erste kleine Jubiläum feiern. Wer am 15.11.2001 bei der Gründungsversammlung prognostiziert hätte, dass wir nach 5 Jahren fast 100 Mitglieder haben werden, wäre von den 11 anwesenden Gründungsmitgliedern ausgelacht worden. Aber irgendwie sind wir eben kein "gewöhnlicher Verein". Angefangen beim ungewöhnlichen Wettkampf LahnLaender als Namensgeber zum ungewöhnlichen Vereinsnamen, über die ungewöhnlich stark steigende Mitgliederzahl in allen Altersgruppen, bis hin zu den ungewöhnlich vielen freiwilligen Helfern bei unseren Events. 
Was erwartet uns 2006? Der Weiltalmarathon, die intensive Sommersaison mit LahnLaender und diversen Triathlons samt Ironman, der 2te Lahnauer Schülerduathlon, die Herbstmarathons in Wetzlar, Berlin und FFM sind nur einige der sportlichen Höhepunkte. Auch die Partylaune wird bei Kärrnchetour, LL-Fete, Sommerfreizeit, 5er-Fete und diversen (runden) Geburtstagen nicht zu kurz kommen. Ich freue mich daher auf ein gewohnt ungewöhnliches 2006 und wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr und das Erreichen Eurer sportlichen Ziele (natürlich mit Ausnahme meiner Wettgegner bei unseren Duellen!) und viel Spaß beim Ausdauersport.

Sportliche Grüße Karsten

Das Petrus uns wohlgesonnen ist zeigten die wiedereinmal idealen Wetterbedingungen zur Kärrnche Tour. Winterliche Temperaturen, in den Höhen noch Schnee und blitzblauer Himmel mit einer spärlich wärmenden Wintersonne lockten dann auch 21 erwacchsene LahnLaender, drei Kids und Begleithund "Zorro" auf den "Alten Berg" bei Hohensolms,  auch schon ein fast  traditionelles Wanderziel. Drei Kärrnchen mussten unsere Ausrüstung (u.a. 3 Fässer mit  zusammen 50l Alt Giessener Weizenbier) aufnehmen, aber schon einige Minuten nach dem Start gab es eine erste Panne zu beheben.  Michaels "Ur-Kärrnche" - schon in zahlreichen Einsätzen bewährt-  hatte eine Reifenpanne, die aber nach kurzem Boxenstop behoben werden konnte, eine kurzfristig organisierte Sackkarre musste dabei als Ersatzteillager herhalten. Trotz dieser Verzögerung, einigen Pausen für Fassbieranstich und Getränkeaufnahme waren wir doch recht pünktlich zu Mittag am Ziel. Wegen der Kälte und wenig trockenen Holzes gestaltete sich das Grillen anfangs als Geduldsprobe, das Bier gefror derweil  langsam in den Gläsern und Hirschwhiskey musste als alternatives Frostschutzmittel eingesetzt werden.    

Später nachmittags kroch uns dann doch langsam die Kälte in den Anoraks hoch.  Bewegung und Rückmarsch waren angesagt, der wie immer bis in die Dunkelheit andauerte.  Es folgte ein gemütlicher Ausklang bei Franco.  

  • 12. Dezember 2005, LahnLaender bei der Wetzlarer Sportlerehrung

    Völlig unvorbereitet erhielten wir letzte Woche eine Einladung zur jährlichen Sportlerehrung (Sportler des Jahres) der Stadt Wetzlar in Zusammenarbeit mit der WNZ und Sparkasse Wetzlar. Wir waren nominiert für einen Sportehrenpreis!? Was sollte das bedeuten, eine Ehrung neben Turnstar Fabian Hambüchen, den Tanzweltmeistern Schmidt/Jonas, oder der HSG Wetzlar und anderen Prominenten aus Sport, Politik und Wirtschaft für die LahnLaender! Für wen oder für was denn eigentlich?

    Zur Auswahl standen die Ehrenpreise Sportmedaille, Förderpreis Seniorensport, Förderpreis Jugendsport, Umweltpreis und Stille Stars des Sports, so richtig passen wollte da auf Anhieb ja nichts davon. Aber lassen wir uns überraschen. Frisch gestyled machten wir - Silke Fiedler, Karsten Rauber und Eberhard Lepper- uns am Montagabend auf ins Casino der Sparkasse in Wetzlar. Im ersten Teil der Veranstaltung erhielten verdiente Sporler/innen aus Wetzlar, die von der Stadt gestifteten Sportmedaillen, danach wurden die Förderpreise vergeben. Karsten bekam schon leuchtende Augen, was tun wenn wir einen der mit 1000Euro dotierten Förderpreise erhielten? Aber es wurde rasch klar, daß diese Preise von der Stadt und den Wetzlarer Sponsoren natürlich in Wetzlar bleiben müssen. Es blieb also vor dem eigentlichen Höhepunkt der Veranstaltung, der Proklamation der Sportler des Jahres 2005, nur noch die Ehrung "Stille Stars des Sports und Fair Play Preis" übrig. Der Laudator dieser Preise, Hr. Warnecke, Vorstandsmitglied der Sparkasse, zitierte aus einer Pressemitteilung von Anfang September zum Wetzlarer Marathon und überreichte uns einen Sonderpreis für unsere Aktion "Spontaner Verpflegungsstand an der Naunheimer Lahnmühle".

    Uns bleibt ein schöner Abend und eine nette Geste der Verantwortlichen in Erinnerung, sowie eine Bestätigung der alten Weisheit "Tu Gutes und rede darüber", meistens kommt dann auch wieder etwas davon zurück. Die 100Euro Preisgeld werden unsere Vereinskasse weiter aufbessern!  

     

  • Samstag Morgen, 19.11.2005, Overton / Nevada, USA

    Nach dem dritten Gesamtrang beim Wetzlarer Marathon Anfang September erzielt Markus Lehr erneut einen dritten Platz bei dem mit rund 700 Höhenmetern recht schwierigen  "Valley Of Fire Marathon 2005" in Nevada/USA und sicherte sich hiermit auch gleich noch die Qualifikation für den renommierten Boston Marathon. Nachfolgend Auszüge aus dem spannenden Rennbericht von Markus:

    Nachts hat es gefrohren, die Heckscheibe des Autos ist leicht vereist. Der Himmel ist wolkenlos, in der Sonne ist es schon warm. Mit leichter Verspätung, es ist 8:22 Uhr, erfolgt der Start!

    Die Strecke steigt sofort leicht an und zwischen den orangeroten Felsen am "Elephant Rock" vorbei. Dann fällt die Straße unvermittelt 40 Meter steil ab, um dann bis zur Passhöhe ständig anzusteigen.

    Zwei schnelle Läufer kommen Meter für Meter von mir weg. Ich bin schon schneller als geplant und lasse mich nicht hinreissen, ihnen zu folgen. Ich versuche - egal ob flache, ansteigende oder fallende Strecke - den Puls zwischen 155 und 160 zu halten. Wie bei einem normalen Marathon. Jetzt überholt mich ein weiterer Läufer. Ich bin nur noch vierter, lasse ihn aber ziehen. Puls nicht über 160, sonst geht's schief. Das schlimmste kommt ja noch. Jetzt geht es steiler bergauf: Meile 7 bis 10 steigen mit 5% an. Hier verlassen wir den Valley Of Fire State Park durch die Nordzufahrt. Bei Meile 10 sind wir auf der Paßhöhe, dem höchsten Punkt der Strecke angekommen. Er liegt mehr als 400m über dem Start. Es geht 2 Meilen bergab. Zeit sich etwas zu erholen. Eine Radfahrerin ruft mir zu: "how do You feel?" .

    Ich frage mich: Wo sind die ersten drei? Bei Meile 13 ist ja der Wendepunkt. Wann kommen sie mir entgegen? Meile 12 - Immer noch keiner der Führungsgruppe. Jetzt kommen die zwei führenden Läufer, grüßen. Wo ist der Dritte? Jetzt sehe ich ihn, schätze den Abstand auf ca. 500 Meter.

     

    Wendepunkt - jetzt nur noch 13.2 Meilen zurück, hauptsächlich bergab. Hinter mir ist keiner mehr, der Abstand zum Fünften ist größer als eine Meile. So richtig frisch sehen die alle nicht mehr aus. Alle Läufer die mir entgegenkommen winken und rufen "good job", "great job". Wichtigste Motivationsspritze: "Number 3 seems to be struggeling". Ein mitlaufender Indianer, der gerade den langen Anstieg bewältigt hat ruft "You are an animal!".  Viele Läufer wandern mir bergauf entgegen, sind niedergeschlagen. Auf der langen Geraden sehe ich den Dritten, versuche etwas schneller zu laufen. Ich komme näher, er hält an einem Verpflegungsstand kurz an um zu trinken und schließe zu ihm auf. Wir laufen einige Zeit nebeneinander, unterhalten uns, gehe an ihm vorbei. Er versucht noch bis Meile 22 mitzuhalten und fällt dann langsam zurück. Jetzt nur noch der letzte knackige Anstieg bis zum Ziel. Ich rette mich krampffrei über die nächste Meile. Die letzten Meter laufe ich wieder etwas schneller, an unzähligen USA Flaggen vorbei komme mit einem Lächeln über die Ziellinie: Die Uhr stoppt bei 3 Stunden 06 Minuten. Man hängt mir die Finisher-Medaille um.  

    Die Zielverpflegung ist vorbildlich und eisgekühlt. Trotz der Hitze bekomme ich mal wieder Schüttelfrost. Ziehe meinen Trainingsanzug an, setze mich hin und unterhalte mich lange mit den anderen Läufern.

    Die Siegerehrung wird unkompliziert direkt an der Ziellinie durchgeführt. Jeder der diese Strecke heute bewältigt hat, ist ein Sieger. Annette Deakins, die Veranstalterin lässt ein Foto mit mir, ihrem "german runner" machen.  

     

  • Trotz oder gerade wegen der fast sommerlichen Temperaturen und strahlend blauen Himmel purzelten beim diesjährigen Frankfurt Marathon die persönlichen Bestzeiten. Mit einer sauberen 3h40 hat Silke Fiedler nun endgültig das Niveau, einen nicht unerheblichen Teil der männlichen LahnLaender hinter sich zu lassen! Es wird wohl nicht mehr lange dauern bis auch Jörg Fiedler das 
    nachsehen hat? Bei den Männern standen die pers. Bestzeiten von Dirk Schmitt, Torsten Weller und Kai Druschel im Mittelpunkt! Während Dirk knapp an der der 3h- Marke vorbeigeschrammte, glänzten die beiden nachfolgenden mit fabulösen Zeiten von 3h12 bzw. 3h15, davor mit 3h05 allerdings - trotz einem leichtem verletzungsbedingten Handicap - souverän wie immer Werner Weber.  Martin Junker 
    lief seinen ersten Marathon und Peter Döring als Begleitung für Freundin Simone in knapp über 4h. 

    Nachfolgend noch der O-Ton von Dirk:
    "Der Start war sehr voll bedingt durch die Teilnehmerzahl! Relativ weit hinten im Skoda Block startend es dauerte es fast 1 min bis ich über die Startlinie kam. Entsprechend habe ich 6km gebraucht, bis ich den 2:59 Zugläufer erreicht hatte. Bis dahin mussten sehr viele langsamere Läufer die sich viel zu weit vorn einsortiert hatten überholt werden. Es kostete viel Kraft am Anfang diese zu überholen, Puls bis 187. Und bis km 6 war das Laufen des eigenen Tempo kaum möglich. Ab km 6 dann relativ entspanntes laufen neben dem 2:59 Läufer bis km 35, sehr gute Verpflegung an der Strecke. Besonders bei km 18 reichte mir Katja Künz Gelchips oder wie die Dinger heißen, sehr nett!
    Ab km 35 spürte ich die Aufholjagt vom Anfang in den Beinen. Toller Zieleinlauf bei 3:02:41 in die Festhalle. Ich bin sehr zufrieden mit meinem 2. Marathon.  Das nächste mal starte ich weiter vorn, vielleicht klappt's dann mit 2:59!!"
    Dem ist nix mehr hinzuzufügen, Gratulation an Dirk und die anderen Chartbreaker!   Alle Ergebnisse

  • Erster Lahnauer  Schülerduathlon am Samstag 08. Oktober 2005 

    Schuldirektor Werner Burggraf traf den Nagel auf den Kopf, als er in seiner Ansprache zum 1.Lahnauer Schülerduathlon sagte: " ... der liebe Gott muss ein LahnLaender sein ..."
    Bei besten, sommerlichen Herbstwetterfaden sich  über 60 Kinder am Schwimmbad in Waldgirmes ein. Der AS LahnLaender Lahnau und die Lahntalschule hatten hier für die Mädchen und Jungen der Altersklassen A - D, Jahrgänge 1992 - 1999, den Schülerduathlon, ein Kombinationswettkampf in diesem Fall von 600m Laufen, 2500m Radfahren und nochmals 600m Laufen auf weitestgehend verkehrsfreien Strecken abgesteckt. Mehr siehe ...

  • 3.September 2005,     1. Wetzlarer Marathon - die LahnLaender sind nicht nur zahlenmäßig eine starke Truppe!
    Bei der ersten Auflage des Wetzlarer Marathons am Sonntag 3.September dürften die LahnLaender die zahlenmäßig stärkste Gruppe gewesen sein, im Marathon traten 5, beim Halbmarathon 13 und auch beim 10km Rennen 4 LahnLaender an. Leider gab es zum Auftakt der Veranstaltung einige organisatorische Mängel - kaum einer der Ordner und Helfer wusste Bescheid, die Kilometermarken und Wendepunkte auf der Strecke waren schlecht gekennzeichnet und auch die Anzahl der Verpflegungsstellen war in an Betracht der sonnig, heißen Witterung etwas dürftig. Daher wurde dann auch die spontan eingerichtete Getränkestelle am "LahnLaender Gate" oberhalb der Naunheimer Mühle sehr gut angenommen. Neben den "aktiven Läufern" auf der Strecke, hatten hier die "aktiven Zuschauer" der LahnLaender ihren Spass und einen kurzweiligen Nachmittag.   Bilder siehe ..


    Und die Ergebnisse der LahnLaender können sich wirklich sehen lassen! Allen voran wieder einmal Markus Lehr, der von Anfang an in der Spitzengruppe laufend, am Ende einen super Gesamtplatz 3 erreichen konnte. Unter den ersten 20 im Marathonklassement befanden sich mit Bernd Bremser (Gesamt 9. und Erster in der M35) und Norbert Kern (14.) zwei weitere, immer für gute Leistungen bekannte Läufer, die aber aufgrund der Witterung deutlich unter ihren Möglichkeiten blieben. Ein Opfer des heißen Wetters sind wohl viele geworden, denn von den weit über 200 Marathonstartern kamen nur 163 ins Ziel. Ein Hitzeopfer wurde auch Stefan Schiek, der nach 2 Runden abbrechen musste.

    Auch im Halbmarathon glänzten die LahnLaender mit 4 Platzierungen unter den ersten 20 von rund 350 Gesamtteilnehmern als erfolgreichster Verein. Werner Weber erlief, wie immer voll konzentriert, Gesamtrang 6. Torsten Weller mit einem breiten Lächeln im Gesicht den 8. Gesamtrang, gefolgt von Marc Hofmann (12.) und Dirk Schmitt (15.), der sich trotz einer zusätzlichen Ehrenrunde in der Stadt damit noch den ersten Platz in der Männerhauptklasse sichern konnte. Im Frauenfeld erzielte Christel Koch den 14 Platz von über 100 gestarteten Damen.

    Auf der 10km-Strecke gaben Susanne Druschel und Jakob Rauber ihr Wettkampfdebut. Während Susanne wegen der unübersichtlichen Wendepunktmarkierung und rund 2-3 zuviel gelaufenen Kilometern ein irreguläres Ergebnis erzielte, absolvierte der erst knapp zehnjährige Jakob, begeleitet von seinem Vater Karsten, einen bravourösen ersten 10-er.